Knihobot

Hannes Norberg

Parametry

  • 69 stránek
  • 3 hodiny čtení

Více o knize

Konstruktion und Idee sind Begriffe, die Polarität erzeugen und Spannungsfelder aufbauen. Hannes Norbergs Kunst gleicht einem Seiltanz über Abgründen, die zwischen diesen Begriffen entstehen. Seine Arbeiten thematisieren das heutige Misstrauen gegenüber der scheinbar einfachen Dualität von geistiger Innen- und materieller Außenwelt. Illusionismus und autonomes Bild stehen im Kontrast zueinander und schaffen ein changierendes Erlebnis zwischen materieller Dingwelt und metaphysischer Idee. Norberg umgeht den Konflikt nicht, sondern sucht die Untiefen und integriert sie in seine künstlerische Fragestellung. Architektonisch anmutende Modelle aus industriellen Dämmstoffplatten verwandeln sich durch Fotografie in autonome Bilder, die nicht mehr auf ein Abbild verweisen. Widersprüchlichkeiten werden dramatisiert, indem die Bildgrammatik der Wahrnehmungsgewohnheit verwendet wird, während gleichzeitig ideale Vorstellungen inszeniert werden. Vor dem Hintergrund jahrzehntelanger Bemühungen um Exaktheit und Aufrichtigkeit in visuellen Transferleistungen erscheint Norbergs Abkehr von der klaren Identifizierbarkeit des Bildes als bedeutender Paradigmenwechsel in der künstlerischen Orientierung.

Vydání

Nákup knihy

Hannes Norberg, Hannes Norberg

Jazyk
Rok vydání
2005
product-detail.submit-box.info.binding
(pevná)
Jakmile se objeví, pošleme e-mail.

Doručení

Platební metody

Nikdo zatím neohodnotil.Ohodnotit

Jazyk
anglicky
Vydavatel
Modo
Rok vydání
2005
Vazba
pevná
Počet stran
69
ISBN10
3937014217
ISBN13
9783937014210
Série
Anotace
Konstruktion und Idee sind Begriffe, die Polarität erzeugen und Spannungsfelder aufbauen. Hannes Norbergs Kunst gleicht einem Seiltanz über Abgründen, die zwischen diesen Begriffen entstehen. Seine Arbeiten thematisieren das heutige Misstrauen gegenüber der scheinbar einfachen Dualität von geistiger Innen- und materieller Außenwelt. Illusionismus und autonomes Bild stehen im Kontrast zueinander und schaffen ein changierendes Erlebnis zwischen materieller Dingwelt und metaphysischer Idee. Norberg umgeht den Konflikt nicht, sondern sucht die Untiefen und integriert sie in seine künstlerische Fragestellung. Architektonisch anmutende Modelle aus industriellen Dämmstoffplatten verwandeln sich durch Fotografie in autonome Bilder, die nicht mehr auf ein Abbild verweisen. Widersprüchlichkeiten werden dramatisiert, indem die Bildgrammatik der Wahrnehmungsgewohnheit verwendet wird, während gleichzeitig ideale Vorstellungen inszeniert werden. Vor dem Hintergrund jahrzehntelanger Bemühungen um Exaktheit und Aufrichtigkeit in visuellen Transferleistungen erscheint Norbergs Abkehr von der klaren Identifizierbarkeit des Bildes als bedeutender Paradigmenwechsel in der künstlerischen Orientierung.