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Zur Literatur Yasmina Rezas

"Ecrire hors saison". Die Perspektive des Alters im Werk einer jungen Autorin

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Yasmina Reza ist mit den Theaterstücken Kunst, Dreimal Leben und Ein spanisches Stück die weltweit meist gespielte zeitgenössische Dramatikerin. Der Erfolg ihrer Stücke macht Reza zum «Liebling des internationalen Boulevards», zur «richtigen Autorin für amüsante Lifestyleprobleme»; so ist es im Feuilleton immer wieder zu lesen. Derartige Etikettierungen aber verdanken sich einzig einem großen Mißverständnis, denn Reza bietet ihrem Publikum nur auf den ersten Blick leichtverdauliche Kost. Auf den zweiten Blick erweisen sich ihre Texte als kritische Diagnose der Moderne, als Sektion des Jugendkultes, als Abgesang auf die «Poetik der Oberfläche» der Postmoderne. Positives Movens dieser Kritik und gleichzeitig strukturbildendes Moment der Textproduktion Rezas bis hin zum Roman Adam Haberberg (2003) ist die Perspektive des Alters, die sich durch eine antimoderne und zugleich nicht postmoderne Einstellung zur Welt und zum Leben auszeichnet.

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Zur Literatur Yasmina Rezas, Ulrike Oehlsen

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Titul
Zur Literatur Yasmina Rezas
Podtitul
"Ecrire hors saison". Die Perspektive des Alters im Werk einer jungen Autorin
Jazyk
německy
Vydavatel
Peter Lang
Rok vydání
2006
Vazba
měkká
Počet stran
145
ISBN10
3631556357
ISBN13
9783631556351
Série
Anotace
Yasmina Reza ist mit den Theaterstücken Kunst, Dreimal Leben und Ein spanisches Stück die weltweit meist gespielte zeitgenössische Dramatikerin. Der Erfolg ihrer Stücke macht Reza zum «Liebling des internationalen Boulevards», zur «richtigen Autorin für amüsante Lifestyleprobleme»; so ist es im Feuilleton immer wieder zu lesen. Derartige Etikettierungen aber verdanken sich einzig einem großen Mißverständnis, denn Reza bietet ihrem Publikum nur auf den ersten Blick leichtverdauliche Kost. Auf den zweiten Blick erweisen sich ihre Texte als kritische Diagnose der Moderne, als Sektion des Jugendkultes, als Abgesang auf die «Poetik der Oberfläche» der Postmoderne. Positives Movens dieser Kritik und gleichzeitig strukturbildendes Moment der Textproduktion Rezas bis hin zum Roman Adam Haberberg (2003) ist die Perspektive des Alters, die sich durch eine antimoderne und zugleich nicht postmoderne Einstellung zur Welt und zum Leben auszeichnet.