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Bei den Privatisierungswellen in Russlands Wirtschaft ist in den vergangenen 15 Jahren keine funktionsfähige Marktwirtschaft entstanden. Zwar wurde der überwiegende Teil der Staatsbetriebe rechtlich gesehen privatisiert, marktwirtschaftliche Dynamik mit einer Restrukturierung der Betriebe und höherer Effektivität blieben jedoch aus. Auch ein breiteres, unternehmerisch tätiges Bürgertum entstand jenseits einer winzigen Oligarchenkaste nicht. Den Grund für diese Modernisierungsblockaden sieht Christine Karmann in der Fortführung bisheriger Netzwerke zwischen Wirtschaft und Politik. Im Anschluss an die Transaktionskostentheorie und sozialwissenschaftliche Netzwerktheorien beschreibt sie Netzwerke neben Märkten, Organisationen und deren Hierarchien und Gemeinschaften als zentrale Koordinierungsformen moderner Gesellschaften. Der gegenwärtigen Kooperations- und Netzwerkeuphorie begegnet die Autorin kritisch, indem sie auf die Grenzen und Dysfunktionalitäten von Netzwerken hinweist.
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Strukturfalle Netzwerk, Christine Karmann
- Jazyk
- Rok vydání
- 2008
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- (měkká)
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- Titul
- Strukturfalle Netzwerk
- Jazyk
- německy
- Autoři
- Christine Karmann
- Vydavatel
- Tectum-Verl.
- Rok vydání
- 2008
- Vazba
- měkká
- ISBN10
- 3828895212
- ISBN13
- 9783828895218
- Kategorie
- Podnikání a ekonomie
- Anotace
- Bei den Privatisierungswellen in Russlands Wirtschaft ist in den vergangenen 15 Jahren keine funktionsfähige Marktwirtschaft entstanden. Zwar wurde der überwiegende Teil der Staatsbetriebe rechtlich gesehen privatisiert, marktwirtschaftliche Dynamik mit einer Restrukturierung der Betriebe und höherer Effektivität blieben jedoch aus. Auch ein breiteres, unternehmerisch tätiges Bürgertum entstand jenseits einer winzigen Oligarchenkaste nicht. Den Grund für diese Modernisierungsblockaden sieht Christine Karmann in der Fortführung bisheriger Netzwerke zwischen Wirtschaft und Politik. Im Anschluss an die Transaktionskostentheorie und sozialwissenschaftliche Netzwerktheorien beschreibt sie Netzwerke neben Märkten, Organisationen und deren Hierarchien und Gemeinschaften als zentrale Koordinierungsformen moderner Gesellschaften. Der gegenwärtigen Kooperations- und Netzwerkeuphorie begegnet die Autorin kritisch, indem sie auf die Grenzen und Dysfunktionalitäten von Netzwerken hinweist.