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Rudolf Schlichter - Großstadt, Porträt, Obsession

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Rudolf Schlichter ist einer der renommiertesten Vertreter der Neuen Sachlichkeit, der sich mit der Gesellschaft seiner Zeit intensiv auseinander setzt: genau beobachtend, kritisch, den Menschen fest im Blick. Schlichter zeichnet Umbrüche, die Vereinsamung und die Ängste der modernen Städter auf und hält seinen Zeitgenossen damit einen manchmal beklemmenden Spiegel vor Augen. Rudolf Schlichter ist durch seine Wurzeln eng mit Pforzheim und der Region verbunden – geboren 1890 in Calw, begann er 1904 eine Ausbildung zum Emailmaler in Pforzheim. Eng befreundet mit George Grosz, pflegte er außerdem Verbindung mit Otto Dix, Bert Brecht, Erich Kästner, Alfred Döblin, um nur einige zu nennen. Dass ihn, den überzeugten Kommunisten, dabei in der für ihn existentiell kritischen Zeit der 30er Jahre eine enge Beziehung zu Ernst Jünger verband, mag symptomatisch für das Schicksal eines Künstlers sein, mit all seinen Brüchen und Ungereimtheiten zwischen Aufbruch und Resignation seinen Bestimmungsort zu suchen. Sein bleibendes künstlerisches Verdienst besteht in der großartigen, zum Teil beklemmend und schockierend offenen Darstellung von großstädtischen Motiven, die teilweise seine eigenen Obsessionen reflektieren.

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Rudolf Schlichter - Großstadt, Porträt, Obsession, Sigrid Lange

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Titul
Rudolf Schlichter - Großstadt, Porträt, Obsession
Jazyk
německy
Vydavatel
Kehrer
Rok vydání
2008
Vazba
měkká
Počet stran
72
ISBN10
3868280367
ISBN13
9783868280364
Série
Anotace
Rudolf Schlichter ist einer der renommiertesten Vertreter der Neuen Sachlichkeit, der sich mit der Gesellschaft seiner Zeit intensiv auseinander setzt: genau beobachtend, kritisch, den Menschen fest im Blick. Schlichter zeichnet Umbrüche, die Vereinsamung und die Ängste der modernen Städter auf und hält seinen Zeitgenossen damit einen manchmal beklemmenden Spiegel vor Augen. Rudolf Schlichter ist durch seine Wurzeln eng mit Pforzheim und der Region verbunden – geboren 1890 in Calw, begann er 1904 eine Ausbildung zum Emailmaler in Pforzheim. Eng befreundet mit George Grosz, pflegte er außerdem Verbindung mit Otto Dix, Bert Brecht, Erich Kästner, Alfred Döblin, um nur einige zu nennen. Dass ihn, den überzeugten Kommunisten, dabei in der für ihn existentiell kritischen Zeit der 30er Jahre eine enge Beziehung zu Ernst Jünger verband, mag symptomatisch für das Schicksal eines Künstlers sein, mit all seinen Brüchen und Ungereimtheiten zwischen Aufbruch und Resignation seinen Bestimmungsort zu suchen. Sein bleibendes künstlerisches Verdienst besteht in der großartigen, zum Teil beklemmend und schockierend offenen Darstellung von großstädtischen Motiven, die teilweise seine eigenen Obsessionen reflektieren.