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"Trau keinem Fuchs auf grüner Heid, und keinem Jud bei seinem Eid"

Antisemitismus in nationalsozialistischen Schulbüchern und Unterrichtsmaterialien

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Die seit 1933 an deutschen Schulen verpflichtende „Rassen- und Erbkunde“ bedeutet den Einbruch eines vorwiegend naturwissenschaftlichen Rassenparadigmas in die Lehrerbildung und in die schulische Literatur. Die Studie untersucht die Präsenz der „Rassen- und Erbkunde“ in nationalsozialistischen Schulbüchern vor dem Hintergrund der Ideengeschichte des völkischen Antisemitismus. Das in den schulischen Texten formulierte antisemitische Selbst- und Feindbild der Nationalsozialisten thematisierte und systematisierte die konkreten Verfolgungsmaßnahmen gegen die Juden und ordnete sie zugleich in eine völkische Gesamtperspektive ein. In ihr wurde die Geschichte der jüdischen Minderheit in Deutschland und Europa konsequent aus antisemitischer Perspektive neu formuliert.

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"Trau keinem Fuchs auf grüner Heid, und keinem Jud bei seinem Eid", Matthias Schwerendt

Jazyk
Rok vydání
2009
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Titul
"Trau keinem Fuchs auf grüner Heid, und keinem Jud bei seinem Eid"
Podtitul
Antisemitismus in nationalsozialistischen Schulbüchern und Unterrichtsmaterialien
Jazyk
německy
Vydavatel
Metropol
Rok vydání
2009
Vazba
měkká
Počet stran
392
ISBN10
3940938246
ISBN13
9783940938244
Série
Hodnocení
5 z 5
Anotace
Die seit 1933 an deutschen Schulen verpflichtende „Rassen- und Erbkunde“ bedeutet den Einbruch eines vorwiegend naturwissenschaftlichen Rassenparadigmas in die Lehrerbildung und in die schulische Literatur. Die Studie untersucht die Präsenz der „Rassen- und Erbkunde“ in nationalsozialistischen Schulbüchern vor dem Hintergrund der Ideengeschichte des völkischen Antisemitismus. Das in den schulischen Texten formulierte antisemitische Selbst- und Feindbild der Nationalsozialisten thematisierte und systematisierte die konkreten Verfolgungsmaßnahmen gegen die Juden und ordnete sie zugleich in eine völkische Gesamtperspektive ein. In ihr wurde die Geschichte der jüdischen Minderheit in Deutschland und Europa konsequent aus antisemitischer Perspektive neu formuliert.