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Wahlverwandt und ebenbürtig

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Das Ideal einer humanistischen Erziehung wird durch die außergewöhnliche Beziehung von Wilhelm von Humboldt und seiner Frau Caroline von Dacheröden beleuchtet. Wilhelm, ein bedeutender Reformer des Bildungswesens, Diplomat und Sprach-Philosoph, war seiner Zeit weit voraus. Caroline, Mutter von fünf Kindern und in den Hauptstädten Europas zu Hause, war ihm in Bildung, Kunstsinn und Humanität ebenbürtig. Ihre Beziehung war nicht von leidenschaftlicher Natur, sondern basierte auf einer Liebe "auf gleicher Höhe". Caroline suchte in ihrem Partner die Respektierung der Individualitäten beider Charaktere, was ihrem Wunsch entsprach, in einer engen Beziehung höchste Freiheit zu bewahren. Hazel Rosenstrauch nutzt unzählige Briefe, die das Paar über Jahrzehnte austauschte, um das Bild einer selbstbewussten Frau zu zeichnen, deren Verständnis von Liebe und Partnerschaft weit in die Moderne vorauswies. Gleichzeitig wird Wilhelm als ein liberaler Geist dargestellt, der an Carolines freiem Wesen gewachsen ist. Rosenstrauchs kritische und wissensreiche Annäherung an dieses Ehepaar bietet einen tiefen Einblick in deren außergewöhnliche Verbindung und die Ideale, die sie verkörperten.

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Wahlverwandt und ebenbürtig, Hazel Rosenstrauch

Jazyk
Rok vydání
2009
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39 Kč

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Titul
Wahlverwandt und ebenbürtig
Jazyk
německy
Vydavatel
Eichborn
Rok vydání
2009
Vazba
pevná
Počet stran
333
ISBN10
3821847719
ISBN13
9783821847719
Série
Hodnocení
3,2 z 5
Anotace
Das Ideal einer humanistischen Erziehung wird durch die außergewöhnliche Beziehung von Wilhelm von Humboldt und seiner Frau Caroline von Dacheröden beleuchtet. Wilhelm, ein bedeutender Reformer des Bildungswesens, Diplomat und Sprach-Philosoph, war seiner Zeit weit voraus. Caroline, Mutter von fünf Kindern und in den Hauptstädten Europas zu Hause, war ihm in Bildung, Kunstsinn und Humanität ebenbürtig. Ihre Beziehung war nicht von leidenschaftlicher Natur, sondern basierte auf einer Liebe "auf gleicher Höhe". Caroline suchte in ihrem Partner die Respektierung der Individualitäten beider Charaktere, was ihrem Wunsch entsprach, in einer engen Beziehung höchste Freiheit zu bewahren. Hazel Rosenstrauch nutzt unzählige Briefe, die das Paar über Jahrzehnte austauschte, um das Bild einer selbstbewussten Frau zu zeichnen, deren Verständnis von Liebe und Partnerschaft weit in die Moderne vorauswies. Gleichzeitig wird Wilhelm als ein liberaler Geist dargestellt, der an Carolines freiem Wesen gewachsen ist. Rosenstrauchs kritische und wissensreiche Annäherung an dieses Ehepaar bietet einen tiefen Einblick in deren außergewöhnliche Verbindung und die Ideale, die sie verkörperten.