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Abschied vom Stern

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In Briefen an ihre Enkeltochter Franziska begibt sich Kathrin Reiher auf die Suche nach ihrer Vergangenheit und erzählt eine bewegte Familiengeschichte, die jüdische, deutsche und kommunistische Identitäten vereint. Sie schildert das Leben starker Frauen und einen besonderen Vater sowie die Vielfalt der Namen ihrer Familie. Die Erzählung beginnt mit Ruth, Kathrins Mutter, die als Tochter eines jüdischen Vaters und Witwe eines jüdischen Mannes in Berlin lebt. Nach den Selbstmorden ihres Vaters und ihres ersten Ehemannes begegnet Ruth 1935 dem Kommunisten Heinz Gützlaff, der frisch aus der Haft entlassen wurde. In einer Zeit, in der sie als Jüdin gilt und „Mischehen“ verboten sind, erkennt ein jüdischer Arzt die Vaterschaft für ihren Sohn Franz an, der 1941 geboren wird. Ruths älterer Sohn Hans muss als Jude nach England flüchten, während seine Halbschwester Tony nach Palästina geht. Um Ruth vor Verfolgung zu schützen, schwört ihre arische Mutter vor Gericht einen Meineid, was Ruths Anerkennung als Arierin ermöglicht. Heinz und Ruth heiraten, ziehen nach Brodowin, wo 1944 Kathrin geboren wird. Nach einer schweren Krankheit engagiert sich ihr Vater als KPDMitglied und Bürgermeister, bevor die Familie nach Berlin zurückkehrt.

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Abschied vom Stern, Kathrin Reiher

Jazyk
Rok vydání
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Titul
Abschied vom Stern
Jazyk
německy
Vydavatel
Budrich
Rok vydání
2009
Vazba
měkká
Počet stran
234
ISBN10
3866492316
ISBN13
9783866492318
Série
Anotace
In Briefen an ihre Enkeltochter Franziska begibt sich Kathrin Reiher auf die Suche nach ihrer Vergangenheit und erzählt eine bewegte Familiengeschichte, die jüdische, deutsche und kommunistische Identitäten vereint. Sie schildert das Leben starker Frauen und einen besonderen Vater sowie die Vielfalt der Namen ihrer Familie. Die Erzählung beginnt mit Ruth, Kathrins Mutter, die als Tochter eines jüdischen Vaters und Witwe eines jüdischen Mannes in Berlin lebt. Nach den Selbstmorden ihres Vaters und ihres ersten Ehemannes begegnet Ruth 1935 dem Kommunisten Heinz Gützlaff, der frisch aus der Haft entlassen wurde. In einer Zeit, in der sie als Jüdin gilt und „Mischehen“ verboten sind, erkennt ein jüdischer Arzt die Vaterschaft für ihren Sohn Franz an, der 1941 geboren wird. Ruths älterer Sohn Hans muss als Jude nach England flüchten, während seine Halbschwester Tony nach Palästina geht. Um Ruth vor Verfolgung zu schützen, schwört ihre arische Mutter vor Gericht einen Meineid, was Ruths Anerkennung als Arierin ermöglicht. Heinz und Ruth heiraten, ziehen nach Brodowin, wo 1944 Kathrin geboren wird. Nach einer schweren Krankheit engagiert sich ihr Vater als KPDMitglied und Bürgermeister, bevor die Familie nach Berlin zurückkehrt.