Rhythmus und Sprache
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Aus psycholinguistischer Perspektive sind beträchtliche Zusammenhänge zwischen Sprache, Musik und Rhythmus zu erkennen, die sich in vielen Bereichen nachweisen lassen. So bildet etwa die Perzeption von musikalischem Rhythmus bestimmte kognitive bzw. neuronale Mechanismen ab, die auch in unserem Kommunikationssystem vorkommen. Die Funktion des musikalischen und sprachlichen Rhythmus, deren gegenseitige Beeinflussung, deren Verarbeitung im Gehirn sowie die Bedeutung musikalisch-rhythmischer Vorerfahrungen in Bezug auf sprachrhythmische Aspekte, sind zentrale Bereiche dieser Arbeit. Im Zuge eines Experiments wurde die Perzeption von sprachlichen Rhythmusstrukturen bei musikalisch geschulten, speziell rhythmisch-musikalisch ausgebildeten und musikalisch ungeschulten Personen untersucht. Hierbei waren die Probanden aller drei Gruppen vor die Aufgabe gestellt, die mittels Tonband präsentierten Satzpaare aus unterschiedlichen Sprachen zu differenzieren, wobei sich die vorgespielten Sätze lediglich durch sprachrhythmische Ungleichheiten unterschieden. Die präsentierten Sprachbeispiele decken sämtliche in natürlichen Sprachen vorkommenden Rhythmusklassen ab: akzentzählende, silbenzählende und morenzählende Sprachen. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Personen mit musikalischen bzw. speziell rhythmisch-musikalischen Vorerfahrungen sprachrhythmische Unterschiede besser unterscheiden können als Probanden ohne musikalische Vorbildung.
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Rhythmus und Sprache, Magdalena Maria Jezek
- Jazyk
- Rok vydání
- 2011
Doručení
Platební metody
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- Titul
- Rhythmus und Sprache
- Jazyk
- německy
- Autoři
- Magdalena Maria Jezek
- Vydavatel
- Praesens
- Rok vydání
- 2011
- ISBN10
- 3706906589
- ISBN13
- 9783706906586
- Série
- Studia interdisciplinaria Aenipontana
- Kategorie
- Jazykové slovníky a učebnice
- Anotace
- Aus psycholinguistischer Perspektive sind beträchtliche Zusammenhänge zwischen Sprache, Musik und Rhythmus zu erkennen, die sich in vielen Bereichen nachweisen lassen. So bildet etwa die Perzeption von musikalischem Rhythmus bestimmte kognitive bzw. neuronale Mechanismen ab, die auch in unserem Kommunikationssystem vorkommen. Die Funktion des musikalischen und sprachlichen Rhythmus, deren gegenseitige Beeinflussung, deren Verarbeitung im Gehirn sowie die Bedeutung musikalisch-rhythmischer Vorerfahrungen in Bezug auf sprachrhythmische Aspekte, sind zentrale Bereiche dieser Arbeit. Im Zuge eines Experiments wurde die Perzeption von sprachlichen Rhythmusstrukturen bei musikalisch geschulten, speziell rhythmisch-musikalisch ausgebildeten und musikalisch ungeschulten Personen untersucht. Hierbei waren die Probanden aller drei Gruppen vor die Aufgabe gestellt, die mittels Tonband präsentierten Satzpaare aus unterschiedlichen Sprachen zu differenzieren, wobei sich die vorgespielten Sätze lediglich durch sprachrhythmische Ungleichheiten unterschieden. Die präsentierten Sprachbeispiele decken sämtliche in natürlichen Sprachen vorkommenden Rhythmusklassen ab: akzentzählende, silbenzählende und morenzählende Sprachen. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Personen mit musikalischen bzw. speziell rhythmisch-musikalischen Vorerfahrungen sprachrhythmische Unterschiede besser unterscheiden können als Probanden ohne musikalische Vorbildung.