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Arisierungsgewinnler

Die Rolle der deutschen Banken bei der "Arisierung" und Konfiskation jüdischer Vermögen im Protektorat Böhmen und Mähren (1939-1945). Unter Mitarbeit von Jiri Novotny

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Der Band „Arisierungsgewinnler“ ist das Ergebnis langjähriger Forschungen eines Teams von Wirtschaftshistorikern der Karls-Universität Prag. Im Vordergrund der von Drahomir Jancik, Eduard Kubu und Jiri Sousa erarbeiteten umfassenden Untersuchung der „Arisierungs“-Tätigkeit deutscher Banken im „Protektorat“ Böhmen und Mähren steht die Frage, ob die Banken (mit der Dresdner und der Deutschen Bank an der Spitze) in die Rolle ausführender Organe des NS-Regimes hineingezwungen wurden - oder ob sie nicht vielmehr, als dessen bereitwillige Helfershelfer, skrupellose Profiteure der „Arisierung“ waren. Jenseits der Frage nach dem Stellenwert der Banken beleuchtet die Studie die umgreifenden gesellschaftlichen Kontexte ihrer Tätigkeit und damit das gesamte Spektrum der Nutznießer des Judenmords, bis in die letzten Winkel der Städte und auch des flachen Landes hinein. Eindringlich belegt wird so, dass nicht nur kleine Klüngel von Partei- und Staatsfunktionären, sondern breite Kreise der Wirtschaft aus dem Raub jüdischen Vermögens Nutzen zogen.

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Arisierungsgewinnler, Drahomír Jančík

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Rok vydání
2011
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Titul
Arisierungsgewinnler
Podtitul
Die Rolle der deutschen Banken bei der "Arisierung" und Konfiskation jüdischer Vermögen im Protektorat Böhmen und Mähren (1939-1945). Unter Mitarbeit von Jiri Novotny
Jazyk
německy
Vydavatel
Harrassowitz
Rok vydání
2011
Vazba
pevná
Počet stran
428
ISBN10
3447064323
ISBN13
9783447064323
Série
Anotace
Der Band „Arisierungsgewinnler“ ist das Ergebnis langjähriger Forschungen eines Teams von Wirtschaftshistorikern der Karls-Universität Prag. Im Vordergrund der von Drahomir Jancik, Eduard Kubu und Jiri Sousa erarbeiteten umfassenden Untersuchung der „Arisierungs“-Tätigkeit deutscher Banken im „Protektorat“ Böhmen und Mähren steht die Frage, ob die Banken (mit der Dresdner und der Deutschen Bank an der Spitze) in die Rolle ausführender Organe des NS-Regimes hineingezwungen wurden - oder ob sie nicht vielmehr, als dessen bereitwillige Helfershelfer, skrupellose Profiteure der „Arisierung“ waren. Jenseits der Frage nach dem Stellenwert der Banken beleuchtet die Studie die umgreifenden gesellschaftlichen Kontexte ihrer Tätigkeit und damit das gesamte Spektrum der Nutznießer des Judenmords, bis in die letzten Winkel der Städte und auch des flachen Landes hinein. Eindringlich belegt wird so, dass nicht nur kleine Klüngel von Partei- und Staatsfunktionären, sondern breite Kreise der Wirtschaft aus dem Raub jüdischen Vermögens Nutzen zogen.