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Die verstimmte Demokratie

Moderne Volksherrschaft zwischen Aufbruch und Frustration

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Entziehen die Menschen in Deutschland der Demokratie das Vertrauen? Schlagzeilen über Politiker- und Parteienverdrossenheit, wachsende Wahlmüdigkeit und eine vitalisierte Protestkultur legen nahe, dass neue Formen demokratischer Entscheidungsfindung gefordert werden. Der vorliegende Band sucht Antworten auf die Frage, ob von einer nachhaltig „verstimmten Demokratie“ gesprochen werden kann und wie Anspruch und Wirklichkeit moderner Volksherrschaft besser zusammengeführt werden können. Experten aus verschiedenen Bereichen zeichnen ein differenziertes Bild der bundesdeutschen Demokratie und beleuchten aktuelle Entwicklungen in Ökonomie und Medienwelt. Sie werfen einen kritischen Blick auf die deutsche Parteiendemokratie und diskutieren alternative Formen politischer Partizipation. Trotz der Verstimmung zeigt sich, dass die deutsche Demokratie in vielen Punkten besser ist als ihr Ruf und das Potenzial zur Erneuerung besitzt, wenn die Akteure dies wirklich wollen. Wolfgang Thierse hebt in seiner Einführungsrede hervor, dass die Perspektivenvielfalt des Bandes anregend und herausfordernd ist. Der Sammelband sucht nicht nur nach Negativszenarien, sondern auch nach neuen Wegen zur Vitalisierung der Demokratie und betont die Notwendigkeit, Zeit und Raum für demokratische Reflexions- und Entscheidungsprozesse zurückzugewinnen.

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Die verstimmte Demokratie, Stephan Braun

Jazyk
Rok vydání
2012
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Titul
Die verstimmte Demokratie
Podtitul
Moderne Volksherrschaft zwischen Aufbruch und Frustration
Jazyk
německy
Vydavatel
Springer VS
Rok vydání
2012
Vazba
měkká
Počet stran
330
ISBN10
3531184105
ISBN13
9783531184104
Série
Anotace
Entziehen die Menschen in Deutschland der Demokratie das Vertrauen? Schlagzeilen über Politiker- und Parteienverdrossenheit, wachsende Wahlmüdigkeit und eine vitalisierte Protestkultur legen nahe, dass neue Formen demokratischer Entscheidungsfindung gefordert werden. Der vorliegende Band sucht Antworten auf die Frage, ob von einer nachhaltig „verstimmten Demokratie“ gesprochen werden kann und wie Anspruch und Wirklichkeit moderner Volksherrschaft besser zusammengeführt werden können. Experten aus verschiedenen Bereichen zeichnen ein differenziertes Bild der bundesdeutschen Demokratie und beleuchten aktuelle Entwicklungen in Ökonomie und Medienwelt. Sie werfen einen kritischen Blick auf die deutsche Parteiendemokratie und diskutieren alternative Formen politischer Partizipation. Trotz der Verstimmung zeigt sich, dass die deutsche Demokratie in vielen Punkten besser ist als ihr Ruf und das Potenzial zur Erneuerung besitzt, wenn die Akteure dies wirklich wollen. Wolfgang Thierse hebt in seiner Einführungsrede hervor, dass die Perspektivenvielfalt des Bandes anregend und herausfordernd ist. Der Sammelband sucht nicht nur nach Negativszenarien, sondern auch nach neuen Wegen zur Vitalisierung der Demokratie und betont die Notwendigkeit, Zeit und Raum für demokratische Reflexions- und Entscheidungsprozesse zurückzugewinnen.