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Alchemie und Poesie

Deutsche Alchemikerdichtungen des 15. bis 17. Jahrhunderts. Untersuchungen und Texte

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„Alchemie und Poesie“ behandelt deutschsprachige Alchemikerdichtungen des 15. bis 17. Jahrhunderts und bietet eine Sammlung von Studien, die seit den 1970er Jahren veröffentlicht wurden, ergänzt durch unveröffentlichte Untersuchungen und Texte. Diese gesammelten Arbeiten bilden einen einzigartigen „Alchemischen Parnaß“ in der Geschichtsschreibung zur deutschsprachigen Literatur. Basierend auf zahlreichen Überlieferungen in Handschrift und Druck, die seit Joachim Telles Forschungen an Bedeutung gewonnen haben, dokumentiert das Werk textkritisch edierte Zeugnisse, die frühneuzeitliche Interferenzen zwischen Naturkunde und Dichtung beleuchten. Es enthält etwa dreißig Texte anonymer Dichteralchemiker, die wertvolle Einblicke in die Poetisierung naturkundlichen Wissens bieten. Zudem beinhalten die Beiträge von zwei renommierten Literaturwissenschaftlern (Wilhelm Kühlmann und Didier Kahn) eine Übersicht über die Formen und Funktionen der frühneuzeitlichen Lehrdichtung im deutschen Kulturraum sowie einen Vergleich mit alchemistischen Dichtungen in anderen Sprachen. Das Werk beleuchtet bedeutende wissenschaftshistorische Konzepte der Alchemie und untersucht die inszenatorischen Dimensionen der Wissensvermittlung sowie den performativen und epistemischen Status poetisch-metaphorischer Rede in der Naturphilosophie und laborantischen Praxis.

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Alchemie und Poesie, Joachim Telle

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2013
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Titul
Alchemie und Poesie
Podtitul
Deutsche Alchemikerdichtungen des 15. bis 17. Jahrhunderts. Untersuchungen und Texte
Jazyk
francouzsky
Vydavatel
De Gruyter
Rok vydání
2013
Vazba
pevná
Počet stran
1094
ISBN10
3110290383
ISBN13
9783110290387
Série
Anotace
„Alchemie und Poesie“ behandelt deutschsprachige Alchemikerdichtungen des 15. bis 17. Jahrhunderts und bietet eine Sammlung von Studien, die seit den 1970er Jahren veröffentlicht wurden, ergänzt durch unveröffentlichte Untersuchungen und Texte. Diese gesammelten Arbeiten bilden einen einzigartigen „Alchemischen Parnaß“ in der Geschichtsschreibung zur deutschsprachigen Literatur. Basierend auf zahlreichen Überlieferungen in Handschrift und Druck, die seit Joachim Telles Forschungen an Bedeutung gewonnen haben, dokumentiert das Werk textkritisch edierte Zeugnisse, die frühneuzeitliche Interferenzen zwischen Naturkunde und Dichtung beleuchten. Es enthält etwa dreißig Texte anonymer Dichteralchemiker, die wertvolle Einblicke in die Poetisierung naturkundlichen Wissens bieten. Zudem beinhalten die Beiträge von zwei renommierten Literaturwissenschaftlern (Wilhelm Kühlmann und Didier Kahn) eine Übersicht über die Formen und Funktionen der frühneuzeitlichen Lehrdichtung im deutschen Kulturraum sowie einen Vergleich mit alchemistischen Dichtungen in anderen Sprachen. Das Werk beleuchtet bedeutende wissenschaftshistorische Konzepte der Alchemie und untersucht die inszenatorischen Dimensionen der Wissensvermittlung sowie den performativen und epistemischen Status poetisch-metaphorischer Rede in der Naturphilosophie und laborantischen Praxis.