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Blutsauger zwischen Emanzipation und Konservativismus

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Stephenie Meyers 'Bis(s)…'-Reihe hat sich in den letzten Jahren mit Millionen verkaufter Exemplare an der Spitze der internationalen Bestsellerlisten etabliert. In ihrem bekanntesten Werk, das auch in fünf Spielfilmen umgesetzt wurde, kombiniert die amerikanische Autorin die Genres Liebes- und Vampirroman und begeistert damit vor allem jugendliche Leser und Zuschauer sowie zunehmend auch Erwachsene. Die filmische Umsetzung und der Starkult um Kristen Stewart, Robert Pattinson und Taylor Lautner haben Meyers Vampire zu modernen Popstars und Symbolfiguren gemacht. Doch was macht den Vampir, eine der ältesten Figuren der Phantastik, weiterhin so faszinierend? Kristof Beuthner untersucht die Entwicklung des Vampirs von mythologischen Gestalten bis hin zu modernen Ikonen. Er vergleicht die 'Bis(s)…'-Reihe mit Wolfgang Hohlbeins 'Wir sind die Nacht' und analysiert, wie zeitgenössische Autoren durch Umcodierung der Genrekonventionen das Interesse an Vampiren neu entfachen. Dabei beleuchtet er auch die Genderkonstruktionen in Meyers Werken und sucht im philosophischen sowie religiösen Subtext nach Erklärungen. Zudem fragt er, ob die Jugend durch neue Subkulturen wie die Emo-Kultur die Inspiration für die 'neuen Vampire' in der Geschichte von Bella und Edward liefert.

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Blutsauger zwischen Emanzipation und Konservativismus, Kristof Beuthner

Jazyk
Rok vydání
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Titul
Blutsauger zwischen Emanzipation und Konservativismus
Jazyk
německy
Rok vydání
2012
Vazba
měkká
ISBN10
3863412354
ISBN13
9783863412357
Série
Anotace
Stephenie Meyers 'Bis(s)…'-Reihe hat sich in den letzten Jahren mit Millionen verkaufter Exemplare an der Spitze der internationalen Bestsellerlisten etabliert. In ihrem bekanntesten Werk, das auch in fünf Spielfilmen umgesetzt wurde, kombiniert die amerikanische Autorin die Genres Liebes- und Vampirroman und begeistert damit vor allem jugendliche Leser und Zuschauer sowie zunehmend auch Erwachsene. Die filmische Umsetzung und der Starkult um Kristen Stewart, Robert Pattinson und Taylor Lautner haben Meyers Vampire zu modernen Popstars und Symbolfiguren gemacht. Doch was macht den Vampir, eine der ältesten Figuren der Phantastik, weiterhin so faszinierend? Kristof Beuthner untersucht die Entwicklung des Vampirs von mythologischen Gestalten bis hin zu modernen Ikonen. Er vergleicht die 'Bis(s)…'-Reihe mit Wolfgang Hohlbeins 'Wir sind die Nacht' und analysiert, wie zeitgenössische Autoren durch Umcodierung der Genrekonventionen das Interesse an Vampiren neu entfachen. Dabei beleuchtet er auch die Genderkonstruktionen in Meyers Werken und sucht im philosophischen sowie religiösen Subtext nach Erklärungen. Zudem fragt er, ob die Jugend durch neue Subkulturen wie die Emo-Kultur die Inspiration für die 'neuen Vampire' in der Geschichte von Bella und Edward liefert.