Knihobot

111 Gründe, Wien zu hassen

Více o knize

Wien gilt als Geburtsort des Schnitzels, Wiege der Hochkultur und Stadt mit der höchsten Lebensqualität. Das klingt so weit ziemlich sensationell, bis man die eine Sache tut, die Wiener am wenigsten ausstehen können: nämlich ihre Postkarten-Idylle hinterfragen. Dann bemerkt man ziemlich rasch, dass das Schnitzel eigentlich aus Mailand kommt, die Hochkultur hier nur noch im Museum existiert und die Daten zur Lebensqualität von einem Personalunternehmen erhoben werden, das alljährlich gut situierte Auslandsmitarbeiter befragt, in welcher Stadt man sich mit viel Taschengeld am besten vor der rauen Realität des 21. Jahrhunderts verstecken kann. Das klingt zwar weitaus weniger sensationell, beschreibt aber viel besser, was Wien wirklich ist: nämlich ein Ort des charmanten, walzertanzenden Selbstbetrugs und der mondänen Verlogenheit. Hinter jedem »Küss die Hand« lauert ein »Heast, Gschissener«, hinter jedem Minderwertigkeitskomplex ein bisschen Größenwahn – und hinter jeder Ecke ein Haufen Hundekot.

Nákup knihy

111 Gründe, Wien zu hassen, Lust Markus

Jazyk
Rok vydání
2016
product-detail.submit-box.info.binding
(měkká)
Jakmile se objeví, pošleme e-mail.

Doručení

Platební metody

Nikdo zatím neohodnotil.Ohodnotit

Titul
111 Gründe, Wien zu hassen
Jazyk
německy
Rok vydání
2016
Vazba
měkká
ISBN10
386265608X
ISBN13
9783862656080
Série
Anotace
Wien gilt als Geburtsort des Schnitzels, Wiege der Hochkultur und Stadt mit der höchsten Lebensqualität. Das klingt so weit ziemlich sensationell, bis man die eine Sache tut, die Wiener am wenigsten ausstehen können: nämlich ihre Postkarten-Idylle hinterfragen. Dann bemerkt man ziemlich rasch, dass das Schnitzel eigentlich aus Mailand kommt, die Hochkultur hier nur noch im Museum existiert und die Daten zur Lebensqualität von einem Personalunternehmen erhoben werden, das alljährlich gut situierte Auslandsmitarbeiter befragt, in welcher Stadt man sich mit viel Taschengeld am besten vor der rauen Realität des 21. Jahrhunderts verstecken kann. Das klingt zwar weitaus weniger sensationell, beschreibt aber viel besser, was Wien wirklich ist: nämlich ein Ort des charmanten, walzertanzenden Selbstbetrugs und der mondänen Verlogenheit. Hinter jedem »Küss die Hand« lauert ein »Heast, Gschissener«, hinter jedem Minderwertigkeitskomplex ein bisschen Größenwahn – und hinter jeder Ecke ein Haufen Hundekot.