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Niemandskinder

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Lisa weiß nicht, wer ihre Mutter ist, aber die muss sie hassen, sonst hätte sie sie bestimmt niemals allein gelassen. Seit sich Lisa erinnern kann, wird sie zwischen verschiedenen Pflegestellen hin und her geschoben, ihre Eltern hat sie nie kennengelernt. Mit fünf Jahren kommt sie zu einer neuen Pflegemutter, die sie und die anderen Kinder unbarmherzig quält. Sie prügelt, ertränkt ihre Opfer fast in kaltem Wasser oder sperrt sie tagelang in eine finstere Kammer. Es ist eine harte Kindheit voller Arbeit und Entbehrungen - und das in den 1970er-Jahren in der Schweiz. Dahinter steht ein politischer Skandal. Bis 1981 ordneten die Schweizer Behörden „fürsorgerische Zwangsmaßnahmen“ an: Arme und uneheliche Kinder oder Waisen wurden in Heimen und Pflegefamilien untergebracht und mussten dort als „Verdingkinder“ arbeiten. Lisa Brönnimanns Schicksal steht stellvertretend für Tausende Betroffene.

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Niemandskinder, Lisa Brönnimann

Jazyk
Rok vydání
2017
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(měkká)
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4,5
Velmi dobrá
75 Hodnocení

Velmi silná kniha. Tyto knihy podle skutečného příběhu mě vždy dostanou. Doporučuji přečíst, velmi silný příběh jedné velmi silné ženy.

Titul
Niemandskinder
Jazyk
německy
Rok vydání
2017
Vazba
měkká
Počet stran
288
ISBN10
3404609514
ISBN13
9783404609512
Série
První vydání
2017
Původní název
Niemandskinder: Verdingt und Verachtet. Meine Kindheit in der Schweiz
Hodnocení
4,5 z 5
Anotace
Lisa weiß nicht, wer ihre Mutter ist, aber die muss sie hassen, sonst hätte sie sie bestimmt niemals allein gelassen. Seit sich Lisa erinnern kann, wird sie zwischen verschiedenen Pflegestellen hin und her geschoben, ihre Eltern hat sie nie kennengelernt. Mit fünf Jahren kommt sie zu einer neuen Pflegemutter, die sie und die anderen Kinder unbarmherzig quält. Sie prügelt, ertränkt ihre Opfer fast in kaltem Wasser oder sperrt sie tagelang in eine finstere Kammer. Es ist eine harte Kindheit voller Arbeit und Entbehrungen - und das in den 1970er-Jahren in der Schweiz. Dahinter steht ein politischer Skandal. Bis 1981 ordneten die Schweizer Behörden „fürsorgerische Zwangsmaßnahmen“ an: Arme und uneheliche Kinder oder Waisen wurden in Heimen und Pflegefamilien untergebracht und mussten dort als „Verdingkinder“ arbeiten. Lisa Brönnimanns Schicksal steht stellvertretend für Tausende Betroffene.