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Figuren des "Selbst" in der Literatur der Moderne

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Nach der anthropologischen Wende der Kunsttheorie durch Kant im späten 18. Jahrhundert sind die Verfahren der Textkonstitution seit Schiller, Friedrich Schlegel, Novalis und Herder auf das Konzept der Literatur als „Selbsthandlung“ gegründet. Herder beschreibt 1796 in seinem Aufsatz „Iduna“ das Dichten als Bildung von „Vernunft“ durch „Fictionen“: „Unsre Vernunft bildet sich nur durch Fictionen.“ Das literaturkritische Anliegen dieser Untersuchung ist es, Strategien der Illusionsbildung als Verfahren der selbsttätigen Imagination anhand ausgewählter moderner Texte von Hölderlin bis Botho Strauß herauszuarbeiten. Die unterschiedlichen Entwürfe der Imagination als „Selbsttätigkeit“ in den Werken der Autoren zeigen eine Vielfalt von „Ordnungen“ des „Selbst“ als regulativem Prinzip der Textkonstitution.

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Figuren des "Selbst" in der Literatur der Moderne, Monika Schrader

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Titul
Figuren des "Selbst" in der Literatur der Moderne
Jazyk
německy
Rok vydání
2016
Vazba
měkká
Počet stran
331
ISBN10
3487155141
ISBN13
9783487155142
Série
Anotace
Nach der anthropologischen Wende der Kunsttheorie durch Kant im späten 18. Jahrhundert sind die Verfahren der Textkonstitution seit Schiller, Friedrich Schlegel, Novalis und Herder auf das Konzept der Literatur als „Selbsthandlung“ gegründet. Herder beschreibt 1796 in seinem Aufsatz „Iduna“ das Dichten als Bildung von „Vernunft“ durch „Fictionen“: „Unsre Vernunft bildet sich nur durch Fictionen.“ Das literaturkritische Anliegen dieser Untersuchung ist es, Strategien der Illusionsbildung als Verfahren der selbsttätigen Imagination anhand ausgewählter moderner Texte von Hölderlin bis Botho Strauß herauszuarbeiten. Die unterschiedlichen Entwürfe der Imagination als „Selbsttätigkeit“ in den Werken der Autoren zeigen eine Vielfalt von „Ordnungen“ des „Selbst“ als regulativem Prinzip der Textkonstitution.