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Kayfabe und Literatur

Klagenfurter Rede zur Literatur 2019

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Clemens J. Setz unternimmt in seiner Rede einen Ausflug in die Gefilde des Wrestlings, um die Verwirrung zwischen Fiktion und Realität zu beleuchten. Er beschreibt Wrestling nicht als einen simplen Kampf zwischen Gut und Böse, sondern als eine komplexe Erzählung, in der „Kayfabe“ als verbindendes Element fungiert. Kayfabe bezeichnet die Vereinbarung zwischen Wrestlern und Promotern, in ihren Rollen zu bleiben, was oft dazu führt, dass Wrestler ihre Bühnenpersönlichkeiten auch im privaten Leben übernehmen. Setz veranschaulicht dies mit Beispielen aus Literatur, Sport und Film und reflektiert über seine eigene Jugend sowie ein bemerkenswertes Video mit H. C. Strache, das durch aktuelle Ereignisse überholt wurde. Für Setz wird Kayfabe zu einem unvermeidlichen Werkzeug der Weltwahrnehmung, das die Analyse von Storylines ermöglicht, die von Traditionen, Firmen, Marketing-Agenturen und der Politik geprägt sind. Diese Dynamiken führen dazu, dass viele Menschen in ihrer Identität und Wahrnehmung durcheinandergeraten und nicht mehr wissen, wer sie wirklich sind oder wer sie „schreibt“. Setz’ Betrachtungen eröffnen neue Perspektiven auf die Konstruktion von Identität und die Macht von Erzählungen in unserem Leben.

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Kayfabe und Literatur, Clemens Johann Setz

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Rok vydání
2019
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Titul
Kayfabe und Literatur
Podtitul
Klagenfurter Rede zur Literatur 2019
Jazyk
německy
Rok vydání
2019
Vazba
měkká
Počet stran
32
ISBN10
370840632X
ISBN13
9783708406329
Série
Anotace
Clemens J. Setz unternimmt in seiner Rede einen Ausflug in die Gefilde des Wrestlings, um die Verwirrung zwischen Fiktion und Realität zu beleuchten. Er beschreibt Wrestling nicht als einen simplen Kampf zwischen Gut und Böse, sondern als eine komplexe Erzählung, in der „Kayfabe“ als verbindendes Element fungiert. Kayfabe bezeichnet die Vereinbarung zwischen Wrestlern und Promotern, in ihren Rollen zu bleiben, was oft dazu führt, dass Wrestler ihre Bühnenpersönlichkeiten auch im privaten Leben übernehmen. Setz veranschaulicht dies mit Beispielen aus Literatur, Sport und Film und reflektiert über seine eigene Jugend sowie ein bemerkenswertes Video mit H. C. Strache, das durch aktuelle Ereignisse überholt wurde. Für Setz wird Kayfabe zu einem unvermeidlichen Werkzeug der Weltwahrnehmung, das die Analyse von Storylines ermöglicht, die von Traditionen, Firmen, Marketing-Agenturen und der Politik geprägt sind. Diese Dynamiken führen dazu, dass viele Menschen in ihrer Identität und Wahrnehmung durcheinandergeraten und nicht mehr wissen, wer sie wirklich sind oder wer sie „schreibt“. Setz’ Betrachtungen eröffnen neue Perspektiven auf die Konstruktion von Identität und die Macht von Erzählungen in unserem Leben.