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Klassiker im Kontext 2: Quellen und Abbildungen

Spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Antikenübersetzungen in buchmedialen Übertragungsprozessen (1460/70 bis 1620)

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Der Bezug auf die Antike und deren herausragende Werke und Autoren ist für die Literatur des 15. und 16. Jahrhunderts zentral. Auch in der deutschsprachigen Literatur dieser Epoche buchgeschichtlicher Umbrüche und Neuanfänge gab es Unternehmungen, die auf die Einbürgerung und Aneignung der als autoritativ geltenden Werke literarischer und philosophischer Klassiker der Antike zielten. Erhalten sind sie in Handschriften des 15. und insbesondere in medial ambitionierten, experimentierenden Drucken des 15. und 16. Jahrhunderts. Die hier versammelten Analysen widmen sich einem ausgewählten Korpus dieser Verdeutschungen (Aesop, Boethius, Cicero, Ovid, Terenz, Vergil), die noch nicht systematisch und vor allem noch niemals für eine so lange und entscheidende Phase der Druckgeschichte (1460/70 - 1620) untersucht wurden. Im Blickpunkt stehen die komplexen medialen Transferprozesse, die Präsentation und Rezeption der Werke bestimmen, und die damit zusammenhängenden kulturräumlichen Kontextualisierungen, die versuchten, deren Verortung im vernakularen Umfeld zu ermöglichen.

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Klassiker im Kontext 2: Quellen und Abbildungen, Manfred Eikelmann

Jazyk
Rok vydání
2023
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Titul
Klassiker im Kontext 2: Quellen und Abbildungen
Podtitul
Spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Antikenübersetzungen in buchmedialen Übertragungsprozessen (1460/70 bis 1620)
Jazyk
německy
Rok vydání
2023
Počet stran
325
ISBN10
3772086934
ISBN13
9783772086939
Série
Anotace
Der Bezug auf die Antike und deren herausragende Werke und Autoren ist für die Literatur des 15. und 16. Jahrhunderts zentral. Auch in der deutschsprachigen Literatur dieser Epoche buchgeschichtlicher Umbrüche und Neuanfänge gab es Unternehmungen, die auf die Einbürgerung und Aneignung der als autoritativ geltenden Werke literarischer und philosophischer Klassiker der Antike zielten. Erhalten sind sie in Handschriften des 15. und insbesondere in medial ambitionierten, experimentierenden Drucken des 15. und 16. Jahrhunderts. Die hier versammelten Analysen widmen sich einem ausgewählten Korpus dieser Verdeutschungen (Aesop, Boethius, Cicero, Ovid, Terenz, Vergil), die noch nicht systematisch und vor allem noch niemals für eine so lange und entscheidende Phase der Druckgeschichte (1460/70 - 1620) untersucht wurden. Im Blickpunkt stehen die komplexen medialen Transferprozesse, die Präsentation und Rezeption der Werke bestimmen, und die damit zusammenhängenden kulturräumlichen Kontextualisierungen, die versuchten, deren Verortung im vernakularen Umfeld zu ermöglichen.