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Modulares Erzählen

Serialität und Mouvance in der Erzähltradition der „Sieben weisen Meister“

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Die gesamteuropäische Erzähltradition der Sieben weisen Meister ist trotz ihrer langen und breiten Überlieferungsgeschichte vom 12. bis zum 19. Jahrhundert bisher nur in Teilen erschlossen. Die Studie widmet sich dieser Überlieferungsgeschichte und der besonderen erzählerischen Modularität der Exempelsammlung in einer Untersuchung von 12 deutschsprachigen Versionen und Fassungen, die hermeneutische Lektüren, narratologische Formalisierungen und textstatistische Beobachtungen miteinander verbindet. Auf diese Weise geraten zum einen strukturelle Phänomene - textübergreifende und textspezifische Eigenschaften, Logiken des seriellen Erzählens, Formen der Verknüpfung von Rahmen- und Binnenerzählung - in den Blick. Zum anderen erlauben die Vergleiche informierte Textlektüren, die didaktische, juristische, informationstheoretische und geschlechtergeschichtliche Fragestellungen verfolgen und strukturelle Eigenschaften mit möglichen Bearbeitungsintentionen verbinden. In ihrer methodisch-inhaltlichen Ausrichtung verbindet die Studie Formen der Textanalyse aus der Digitalen Literaturwissenschaft mit Perspektiven der Germanistischen Mediävistik.

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Modulares Erzählen, Nico Kunkel

Jazyk
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2023
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Titul
Modulares Erzählen
Podtitul
Serialität und Mouvance in der Erzähltradition der „Sieben weisen Meister“
Jazyk
německy
Vydavatel
De Gruyter
Rok vydání
2023
Vazba
pevná
Počet stran
449
ISBN10
3110997622
ISBN13
9783110997620
Série
Štítky
Beletrie
Anotace
Die gesamteuropäische Erzähltradition der Sieben weisen Meister ist trotz ihrer langen und breiten Überlieferungsgeschichte vom 12. bis zum 19. Jahrhundert bisher nur in Teilen erschlossen. Die Studie widmet sich dieser Überlieferungsgeschichte und der besonderen erzählerischen Modularität der Exempelsammlung in einer Untersuchung von 12 deutschsprachigen Versionen und Fassungen, die hermeneutische Lektüren, narratologische Formalisierungen und textstatistische Beobachtungen miteinander verbindet. Auf diese Weise geraten zum einen strukturelle Phänomene - textübergreifende und textspezifische Eigenschaften, Logiken des seriellen Erzählens, Formen der Verknüpfung von Rahmen- und Binnenerzählung - in den Blick. Zum anderen erlauben die Vergleiche informierte Textlektüren, die didaktische, juristische, informationstheoretische und geschlechtergeschichtliche Fragestellungen verfolgen und strukturelle Eigenschaften mit möglichen Bearbeitungsintentionen verbinden. In ihrer methodisch-inhaltlichen Ausrichtung verbindet die Studie Formen der Textanalyse aus der Digitalen Literaturwissenschaft mit Perspektiven der Germanistischen Mediävistik.