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Bir Salem, Nazareth und Chemet Allah

Verbindungen zwischen Württemberg und Palästina anhand dreier Zweigstellen des Syrischen Waisenhauses in Jerusalem 1889–1939

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Das Syrische Waisenhaus in Jerusalem, das 1861 von dem Württemberger Johann Ludwig Schneller begründet worden war, entwickelte sich zu einer der bedeutendsten Bildungseinrichtungen im Orient. Schneller beschränkte sich nicht nur auf die Arbeit dieser Einrichtung, sondern suchte auch nach Perspektiven für die Schüler in der Landwirtschaft, um somit auch die Kultivierung Palästinas zu fördern, dem als „Heiligen Land“ eine herausgehobene Bedeutung zukam. Diesem Motiv lag die Gründung der Zweigstelle Bir Salem im Jahr 1889 zugrunde. Geplant war der Aufbau einer arabisch-protestantischen bäuerlichen Ansiedlung. Es kam jedoch anders. Es folgten noch die Zweigstellen Nazareth (1908) und Chemet Allah (1934). Andreas Butz geht den Entwicklungen dieser Projekte, die mit dem Beginn des Zweiten Weltkrieges ein Ende fanden, anhand zahlreicher Quellen nach. Briefe der meistens württembergischen Mitarbeiter geben Einblicke in ihre Anschauungen, Erfahrungen, Bewertungen. Palästina erlebte in dieser Zeit, nachdem es jahrhundertelang eine osmanische Provinz gewesen war, eine dynamische Phase seiner Geschichte, in welcher die Lebensweisen, Vorstellungen und Techniken von ansässigen und zuwandernden Gruppen aufeinandertrafen.

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Bir Salem, Nazareth und Chemet Allah, Michael-Andreas Butz

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2023
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Titul
Bir Salem, Nazareth und Chemet Allah
Podtitul
Verbindungen zwischen Württemberg und Palästina anhand dreier Zweigstellen des Syrischen Waisenhauses in Jerusalem 1889–1939
Jazyk
německy
Vydavatel
Harrassowitz
Rok vydání
2023
Vazba
pevná
Počet stran
356
ISBN10
3447118490
ISBN13
9783447118491
Série
Anotace
Das Syrische Waisenhaus in Jerusalem, das 1861 von dem Württemberger Johann Ludwig Schneller begründet worden war, entwickelte sich zu einer der bedeutendsten Bildungseinrichtungen im Orient. Schneller beschränkte sich nicht nur auf die Arbeit dieser Einrichtung, sondern suchte auch nach Perspektiven für die Schüler in der Landwirtschaft, um somit auch die Kultivierung Palästinas zu fördern, dem als „Heiligen Land“ eine herausgehobene Bedeutung zukam. Diesem Motiv lag die Gründung der Zweigstelle Bir Salem im Jahr 1889 zugrunde. Geplant war der Aufbau einer arabisch-protestantischen bäuerlichen Ansiedlung. Es kam jedoch anders. Es folgten noch die Zweigstellen Nazareth (1908) und Chemet Allah (1934). Andreas Butz geht den Entwicklungen dieser Projekte, die mit dem Beginn des Zweiten Weltkrieges ein Ende fanden, anhand zahlreicher Quellen nach. Briefe der meistens württembergischen Mitarbeiter geben Einblicke in ihre Anschauungen, Erfahrungen, Bewertungen. Palästina erlebte in dieser Zeit, nachdem es jahrhundertelang eine osmanische Provinz gewesen war, eine dynamische Phase seiner Geschichte, in welcher die Lebensweisen, Vorstellungen und Techniken von ansässigen und zuwandernden Gruppen aufeinandertrafen.