Knihobot

Wer wählt rechts – und warum?

Více o knize

Die ökonomischen Erklärungsparameter reichen nicht aus, um rechtes Wahlverhalten bestimmen zu können. Es sind ebenso individuelle Geschichten, Konflikte, emotionale Bedingungen, Wert-achsen und spezifische räumliche Bezüge, die zur Wahlentscheidung führen. Die Rechte muß also auch empathische Zugänge in die Lebenswelten ihrer Anhänger finden. Die Wahlerfolge der beiden bisher größten rechtspopulistischen Parteien, der AfD und der Republikaner, haben gezeigt, daß diese kulturelle Koordinate nicht nur über einen leeren Wertkonservatismus vermittelt wird, sondern durch eine wachsende Unzufriedenheit und den Verdruß über den herrschenden Politikbetrieb. Dadurch ist das rechte Wählerpotential heute nicht mehr bei einer machtlosen Option von sieben bis zehn Prozent gedeckelt, sondern stellt insbesondere in Ostdeutschland bereits 25 bis 30 Prozent der wahlberechtigten Bevölkerung.

Nákup knihy

Wer wählt rechts – und warum?, Daniel Fiß

Jazyk
Rok vydání
2023
Jakmile se objeví, pošleme e-mail.

Doručení

Platební metody

Nikdo zatím neohodnotil.Ohodnotit

Titul
Wer wählt rechts – und warum?
Jazyk
německy
Rok vydání
2023
ISBN10
3939869422
ISBN13
9783939869429
Série
Anotace
Die ökonomischen Erklärungsparameter reichen nicht aus, um rechtes Wahlverhalten bestimmen zu können. Es sind ebenso individuelle Geschichten, Konflikte, emotionale Bedingungen, Wert-achsen und spezifische räumliche Bezüge, die zur Wahlentscheidung führen. Die Rechte muß also auch empathische Zugänge in die Lebenswelten ihrer Anhänger finden. Die Wahlerfolge der beiden bisher größten rechtspopulistischen Parteien, der AfD und der Republikaner, haben gezeigt, daß diese kulturelle Koordinate nicht nur über einen leeren Wertkonservatismus vermittelt wird, sondern durch eine wachsende Unzufriedenheit und den Verdruß über den herrschenden Politikbetrieb. Dadurch ist das rechte Wählerpotential heute nicht mehr bei einer machtlosen Option von sieben bis zehn Prozent gedeckelt, sondern stellt insbesondere in Ostdeutschland bereits 25 bis 30 Prozent der wahlberechtigten Bevölkerung.