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Geschlechtstrieb und Verdrängung in primitiven Gesellschaften

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Während des Ersten Weltkriegs fand sich der Pionieranthropologe Bronislaw Malinowski auf den Trobriand-Inseln vor der Ostküste Neuguineas gestrandet. Durch das Leben unter den Menschen, deren Sprache er sprach und an deren Aktivitäten er teilnahm, entwickelte er die Methode der „Teilnehmenden Beobachtung“. Diese neue Art ethnografischer Studien hatte einen enormen Einfluss auf die aufkommende Disziplin der Anthropologie. In „Geschlechtstrieb und Verdängung in primitiven Gesellschaften“ wandte Malinowski seine Erfahrungen von den Trobriand-Inseln auf das Studium der Sexualität an und beleuchtet damit Themen wie Erotik, Obszönität, Inzest, Unterdrückung, Macht und Elternschaft. Dabei nutzte und stellte er die zu dieser Zeit in Europa von Freud und anderen popularisierten psychoanalytischen Methoden in Frage. Das Ergebnis ist ein einzigartiges und brillantes Buch, das, obwohl es bei seiner Veröffentlichung revolutionär war, mittlerweile zu einem Standardwerk über die Psychologie der Sexualität geworden ist.

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Geschlechtstrieb und Verdrängung in primitiven Gesellschaften, Bronisław Malinowski

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1970
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