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Plädoyer für Erziehung

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Erziehung ist das eine und ganze Thema der Pädagogik; Erziehung und nicht Sozialisation, auch nicht nur Entwicklung oder Lernen oder Kommunikation, und schon gar nicht Therapie, Sozialarbeit, Lebensbegleitung. Erziehung als Antwort zuerst auf das Lernen der Kinder und Heranwachsenden in Elternhaus und Schule, dann aber auch auf die Nachfrage von Kursteilnehmern und Studenten, von lernwilligen Erwachsenen und älteren Menschen; Erziehung als Aufgabe der Eltern und der Lehrer, der Sozialpädagogen und der Erwachsenenbildner, die die ältere Generation der jüngeren mehr denn je schuldet. Dabei zeigt sich: In dem Maße, wie der Lernbedarf unter den Lebensbedingungen der Moderne zunimmt, wachsen zugleich auch die Vorbehalte und der Widerstand gegen das Erzogenwerden: Das Verhältnis von Erziehen und Lernen ist problematisch geworden. Es muss neu bedacht und die Erfahrung der Erziehung neu artikuliert werden. So wird in dem vorliegenden Band zuerst der elementare Zusammenhang von Lebensgeschichte und Erziehung, dann das Spannungsverhältnis von Reflexion und Erziehung und schließlich das heute zentrale Thema von Lernen und Erziehung zur Sprache gebracht, um zu zeigen, welche Antworten die Erziehung auf das Lernen zu geben vermag.

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Plädoyer für Erziehung, Klaus Prange

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Titul
Plädoyer für Erziehung
Jazyk
německy
Rok vydání
2000
Vazba
měkká
Počet stran
286
ISBN10
3896762206
ISBN13
9783896762207
Série
Anotace
Erziehung ist das eine und ganze Thema der Pädagogik; Erziehung und nicht Sozialisation, auch nicht nur Entwicklung oder Lernen oder Kommunikation, und schon gar nicht Therapie, Sozialarbeit, Lebensbegleitung. Erziehung als Antwort zuerst auf das Lernen der Kinder und Heranwachsenden in Elternhaus und Schule, dann aber auch auf die Nachfrage von Kursteilnehmern und Studenten, von lernwilligen Erwachsenen und älteren Menschen; Erziehung als Aufgabe der Eltern und der Lehrer, der Sozialpädagogen und der Erwachsenenbildner, die die ältere Generation der jüngeren mehr denn je schuldet. Dabei zeigt sich: In dem Maße, wie der Lernbedarf unter den Lebensbedingungen der Moderne zunimmt, wachsen zugleich auch die Vorbehalte und der Widerstand gegen das Erzogenwerden: Das Verhältnis von Erziehen und Lernen ist problematisch geworden. Es muss neu bedacht und die Erfahrung der Erziehung neu artikuliert werden. So wird in dem vorliegenden Band zuerst der elementare Zusammenhang von Lebensgeschichte und Erziehung, dann das Spannungsverhältnis von Reflexion und Erziehung und schließlich das heute zentrale Thema von Lernen und Erziehung zur Sprache gebracht, um zu zeigen, welche Antworten die Erziehung auf das Lernen zu geben vermag.