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Die Synagogen der Schweiz

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In diesem reich illustrierten Buch werden die rund dreißig Synagogen der Schweiz systematisch vorgestellt. Die Architektur der Synagogen wird als Metapher für die Veränderung der jüdischen Gesellschaft verstanden. Ron Epstein zeigt, wie die Synagogenbauten die Geschichte der Emanzipation der jüdischen Bevölkerung widerspiegeln. Mit der rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung der Juden 1874 wurden die Synagogen für die Gemeinden zu einem Mittel, ihr neu gewonnenes Selbstverständnis nach außen zu manifestieren. Sie dokumentieren die Entscheidungs- und Planungsprozesse der Bauherrschaften und Architekten, die ein zeitgemäßes Gesicht schaffen wollten. Das Wissen über die Geschichte und Entstehung der Schweizer Synagogen verleiht den jüdischen Kultbauten einen tieferen Sinn. Dies führt zu neuen Einsichten in die Emanzipationsgeschichte der jüdischen Bevölkerung in der Schweiz. Im Gegensatz zu den Nachbarländern, wo die Französische Revolution die rechtliche Gleichstellung einleitete, setzte die Emanzipation in der Schweiz mit Verzögerung ein. Die Gemeinden orientierten sich an den bereits entstandenen Synagogen im Ausland. Der schweizerische Synagogenbau wurde durch die besonderen Gegebenheiten der jüdischen Enklaven Endingen und Lengnau im Kanton Aargau geprägt. Der wesentliche Unterschied zu den Nachbarländern liegt in der Vielfalt der politischen und kirchlichen Prägungen der Kantone, was die Zulassung zum Bau neuer Go

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Die Synagogen der Schweiz, Ron Epstein Mil

Jazyk
Rok vydání
2008
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Titul
Die Synagogen der Schweiz
Jazyk
německy
Rok vydání
2008
Vazba
pevná
Počet stran
263
ISBN10
3034009003
ISBN13
9783034009003
Série
Hodnocení
4 z 5
Anotace
In diesem reich illustrierten Buch werden die rund dreißig Synagogen der Schweiz systematisch vorgestellt. Die Architektur der Synagogen wird als Metapher für die Veränderung der jüdischen Gesellschaft verstanden. Ron Epstein zeigt, wie die Synagogenbauten die Geschichte der Emanzipation der jüdischen Bevölkerung widerspiegeln. Mit der rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung der Juden 1874 wurden die Synagogen für die Gemeinden zu einem Mittel, ihr neu gewonnenes Selbstverständnis nach außen zu manifestieren. Sie dokumentieren die Entscheidungs- und Planungsprozesse der Bauherrschaften und Architekten, die ein zeitgemäßes Gesicht schaffen wollten. Das Wissen über die Geschichte und Entstehung der Schweizer Synagogen verleiht den jüdischen Kultbauten einen tieferen Sinn. Dies führt zu neuen Einsichten in die Emanzipationsgeschichte der jüdischen Bevölkerung in der Schweiz. Im Gegensatz zu den Nachbarländern, wo die Französische Revolution die rechtliche Gleichstellung einleitete, setzte die Emanzipation in der Schweiz mit Verzögerung ein. Die Gemeinden orientierten sich an den bereits entstandenen Synagogen im Ausland. Der schweizerische Synagogenbau wurde durch die besonderen Gegebenheiten der jüdischen Enklaven Endingen und Lengnau im Kanton Aargau geprägt. Der wesentliche Unterschied zu den Nachbarländern liegt in der Vielfalt der politischen und kirchlichen Prägungen der Kantone, was die Zulassung zum Bau neuer Go