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Kettenreaktion Kontra

Assoziationsgewebe eines Verfolgten aus den Terrorjahren 1938-1944

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Wien im Kriegsjahr 1942. Der junge Schriftsteller Hans Pfingster ist vom Wehrdienst freigestellt, aber umso durchlässiger für das alltägliche Grauen der Diktatur, die Atmosphäre von Lüge und Verfolgung. Während sich sein Bewusstsein gleichsam in einer schizoiden „Kettenreaktion„ zersetzt, versucht Pfingster schreibend, sein „Kontra“ zur Zerstörung der Humanität zu formulieren. Im Sommer 1943 verlässt er die Stadt, und auf einer Wanderung durch die Alpen wird ihm auch die Natur zur Fratze einer pervertierten Zivilisation. Schließlich findet Pfingster in einer Gebirgsstadt in einem Bombenkeller den Tod. Nur unzulänglich gibt die äußere Handlung wieder, was die Größe des Zeitromans „KETTENRAKTION KONTRA„ ausmacht. Sein Autor Theodor Sapper, ein unbekannter Großer der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts, vollendete ihn nach dem Krieg. Als „Wort-Requiem“ auf eine Zivilisationskatastrophe, gewidmet den Opfern der Rassenverfolgung, verstand er ihn, und kein geringerer als Elias Canetti rühmte 1952 in einem Brief an den Autor: „Das Erlebnis jener Jahre von innen her zu fassen (.) Ich weiß niemand sonst, dem es gelungen ist.„ Gleichwohl wurde das Buch nie zur Gänze publiziert. „KETTENRAKTION KONTRA“ erscheint, von Hartmut Zelinsky ediert, erstmals vollständig zum 100. Geburtstag von Theodor Sapper im September.

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Kettenreaktion Kontra, Theodor Sapper

Jazyk
Rok vydání
2006
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Titul
Kettenreaktion Kontra
Podtitul
Assoziationsgewebe eines Verfolgten aus den Terrorjahren 1938-1944
Jazyk
německy
Rok vydání
2006
Vazba
pevná
Počet stran
592
ISBN10
3702505199
ISBN13
9783702505196
Série
Anotace
Wien im Kriegsjahr 1942. Der junge Schriftsteller Hans Pfingster ist vom Wehrdienst freigestellt, aber umso durchlässiger für das alltägliche Grauen der Diktatur, die Atmosphäre von Lüge und Verfolgung. Während sich sein Bewusstsein gleichsam in einer schizoiden „Kettenreaktion„ zersetzt, versucht Pfingster schreibend, sein „Kontra“ zur Zerstörung der Humanität zu formulieren. Im Sommer 1943 verlässt er die Stadt, und auf einer Wanderung durch die Alpen wird ihm auch die Natur zur Fratze einer pervertierten Zivilisation. Schließlich findet Pfingster in einer Gebirgsstadt in einem Bombenkeller den Tod. Nur unzulänglich gibt die äußere Handlung wieder, was die Größe des Zeitromans „KETTENRAKTION KONTRA„ ausmacht. Sein Autor Theodor Sapper, ein unbekannter Großer der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts, vollendete ihn nach dem Krieg. Als „Wort-Requiem“ auf eine Zivilisationskatastrophe, gewidmet den Opfern der Rassenverfolgung, verstand er ihn, und kein geringerer als Elias Canetti rühmte 1952 in einem Brief an den Autor: „Das Erlebnis jener Jahre von innen her zu fassen (.) Ich weiß niemand sonst, dem es gelungen ist.„ Gleichwohl wurde das Buch nie zur Gänze publiziert. „KETTENRAKTION KONTRA“ erscheint, von Hartmut Zelinsky ediert, erstmals vollständig zum 100. Geburtstag von Theodor Sapper im September.