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Mama Cool

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Auszug»Lisa legte das kleine weiße Stäbchen auf den Waschbeckenrand. Dann ging sie hinaus. Gemeinsam mit Fred wartete sie, bis die vorgeschriebenen fünf Minuten um waren. Es schien ewig zu dauern, keiner traute sich etwas zu sagen. Innerlich bereitete sich Lisa auf ›keinen Kreis‹ vor, damit sie nicht zu traurig war, wenn es tatsächlich dieses Mal noch nicht funktioniert hatte. Aus dem Augenwinkel beobachtete sie Fred. Auch wenn er nichts sagte, wusste sie, dass es ihm genauso ging. Nach gefühlten zehn Stunden nahmen sie sich an der Hand und gingen ins Bad. Fred erhaschte als Erster den Blick auf das Orakel: ›Kreis.‹ Lisa musste erst überlegen, was das bedeutete. ›Kreis?‹ Fred drehte sich zu ihr um, umarmte sie und hob sie in die Luft. ›Ja, Kreis!‹ Er hatte Tränen in den Augen und auch Lisa musste heulen vor Glück. ›Was machen wir jetzt?‹, fragte sie. Fred überlegte. ›Normalerweise würden wir jetzt ’ne Flasche aufmachen und feiern.‹ ›Tja, normalerweise. Aber ab jetzt ist nix mehr normal.‹«

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Mama Cool, Wiebke Busch

Jazyk
Rok vydání
2012
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Titul
Mama Cool
Jazyk
německy
Rok vydání
2012
Vazba
měkká
Počet stran
311
ISBN10
3862651428
ISBN13
9783862651429
Série
Hodnocení
3,5 z 5
Anotace
Auszug»Lisa legte das kleine weiße Stäbchen auf den Waschbeckenrand. Dann ging sie hinaus. Gemeinsam mit Fred wartete sie, bis die vorgeschriebenen fünf Minuten um waren. Es schien ewig zu dauern, keiner traute sich etwas zu sagen. Innerlich bereitete sich Lisa auf ›keinen Kreis‹ vor, damit sie nicht zu traurig war, wenn es tatsächlich dieses Mal noch nicht funktioniert hatte. Aus dem Augenwinkel beobachtete sie Fred. Auch wenn er nichts sagte, wusste sie, dass es ihm genauso ging. Nach gefühlten zehn Stunden nahmen sie sich an der Hand und gingen ins Bad. Fred erhaschte als Erster den Blick auf das Orakel: ›Kreis.‹ Lisa musste erst überlegen, was das bedeutete. ›Kreis?‹ Fred drehte sich zu ihr um, umarmte sie und hob sie in die Luft. ›Ja, Kreis!‹ Er hatte Tränen in den Augen und auch Lisa musste heulen vor Glück. ›Was machen wir jetzt?‹, fragte sie. Fred überlegte. ›Normalerweise würden wir jetzt ’ne Flasche aufmachen und feiern.‹ ›Tja, normalerweise. Aber ab jetzt ist nix mehr normal.‹«