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Ach, Leben!

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Ach, Leben! – Kachetische Chroniken ist ein schier epochales Werk, das vor dem Hintergrund bolschewistischen Terrors eine Geschichte erzählt, die sich über die 1920er bis in die 50er Jahre erstreckt. Sie nimmt ihren Anfang im Keller eines Hauses in Telawi, einer Stadt der ostgeorgischen Region Kachetien: Rusudan und Maka halten Totenwache für Eva. Als Kammerspiel getarnt, entfaltet sich im klammen, von Kerzenschein spärlich beleuchteten Keller ein Sujet, das um den Sarg der Verstorbenen gesponnen wird. Eingebettet in die Familiengeschichte der drei Frauen und durchdrungen von Mosaikstücken der Erinnerung wird episodenhaft erzählt – von einer entführten Leiche; von der berüchtigten „Blutigen Hochzeit“; von dem Brief, den ein Kind nach Sibirien deportierter Eltern an Stalin schreibt; von einer vergangenen Liebe, die eine tragische Wendung nimmt; von menschlichen Abgründen und davon, wie das Menschliche in einem unmenschlichen System überleben kann. Ach, Leben! – Kachetische Chroniken ist ein reales Zeitzeugnis fiktiver Protagonisten, in dem sich alle Betroffenen und alle Lebensschicksale wiederfinden. Die Autorin selbst war Tochter eines Ökonomen, der einer kritischen Aussage wegen im Zuge des Großen Terrors 1937 hingerichtet wurde. Doch weder sie noch ihre Protagonisten verlieren im Angesicht eines Regimes, das Menschen mit aller Brutalität skrupellos zermalmt, ihr menschliches Antlitz.

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Ach, Leben!, Saira Arsenischwili

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2023
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Titul
Ach, Leben!
Jazyk
německy
Rok vydání
2023
Vazba
pevná
ISBN10
3990295659
ISBN13
9783990295656
Série
Štítky
Beletrie
Anotace
Ach, Leben! – Kachetische Chroniken ist ein schier epochales Werk, das vor dem Hintergrund bolschewistischen Terrors eine Geschichte erzählt, die sich über die 1920er bis in die 50er Jahre erstreckt. Sie nimmt ihren Anfang im Keller eines Hauses in Telawi, einer Stadt der ostgeorgischen Region Kachetien: Rusudan und Maka halten Totenwache für Eva. Als Kammerspiel getarnt, entfaltet sich im klammen, von Kerzenschein spärlich beleuchteten Keller ein Sujet, das um den Sarg der Verstorbenen gesponnen wird. Eingebettet in die Familiengeschichte der drei Frauen und durchdrungen von Mosaikstücken der Erinnerung wird episodenhaft erzählt – von einer entführten Leiche; von der berüchtigten „Blutigen Hochzeit“; von dem Brief, den ein Kind nach Sibirien deportierter Eltern an Stalin schreibt; von einer vergangenen Liebe, die eine tragische Wendung nimmt; von menschlichen Abgründen und davon, wie das Menschliche in einem unmenschlichen System überleben kann. Ach, Leben! – Kachetische Chroniken ist ein reales Zeitzeugnis fiktiver Protagonisten, in dem sich alle Betroffenen und alle Lebensschicksale wiederfinden. Die Autorin selbst war Tochter eines Ökonomen, der einer kritischen Aussage wegen im Zuge des Großen Terrors 1937 hingerichtet wurde. Doch weder sie noch ihre Protagonisten verlieren im Angesicht eines Regimes, das Menschen mit aller Brutalität skrupellos zermalmt, ihr menschliches Antlitz.