Knihobot

Augen

Blicke in ein Bilderbuch von Jan und E. Momber

Parametry

  • 108 stránek
  • 4 hodiny čtení

Více o knize

Der Wunsch, einen eigenen Tod zu haben, wird immer seltener. Eine Weile noch, und er wird ebenso selten sein wie ein eigenes Leben. (Rainer Maria Rilke, Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge, Leipzig 1910) Die Aktualität dieser frühen Einsicht hat im Verlauf des 20. Jahrhunderts unaufhörlich zugenommen und scheint spätestens Anfang des 21. in ihrer aktuellen, apokalyptischen Brisanz kaum noch zu übertreffen. Jan Momber ist dem Gedanken an einen Untergang der Welt nie ganz entronnen. Seine Selbstbildnisse sind lebendiger Ausdruck eines jungen Mannes, der sich gegen Ende seines Lebens, von allen verlassen und vereinsamt, radikal befreit hat. Aus seinen lebhaft künstlerischen Versuchen, der Selbstzerstörung eine Stirn zu bieten, spricht heute noch ein eigenwilliger Maler, Bildhauer und Maskenbildner auf dem Weg in eine Zukunft. In seinen wenigen Briefen, insbesondere in dem seines Abschieds hat er sich zur Sprache gebracht. Hätte er es heute versucht, dann nur hinter dem Internet. In dem unkontrollierten Raum also, in dem sich heutzutage unsere Instinkte verborgen halten. Er hatte vieles erst in seinen Augen, dann in seinen Händen. Und wäre damit sehr gerne er Selbst geworden.

Vydání

Nákup knihy

Augen, Jan und E. Momber

Jazyk
Rok vydání
2023
product-detail.submit-box.info.binding
(pevná)
Jakmile se objeví, pošleme e-mail.

Doručení

Platební metody

Nikdo zatím neohodnotil.Ohodnotit

Titul
Augen
Podtitul
Blicke in ein Bilderbuch von Jan und E. Momber
Jazyk
německy
Rok vydání
2023
Vazba
pevná
Počet stran
108
ISBN10
3347897684
ISBN13
9783347897687
Série
Štítky
Beletrie
Anotace
Der Wunsch, einen eigenen Tod zu haben, wird immer seltener. Eine Weile noch, und er wird ebenso selten sein wie ein eigenes Leben. (Rainer Maria Rilke, Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge, Leipzig 1910) Die Aktualität dieser frühen Einsicht hat im Verlauf des 20. Jahrhunderts unaufhörlich zugenommen und scheint spätestens Anfang des 21. in ihrer aktuellen, apokalyptischen Brisanz kaum noch zu übertreffen. Jan Momber ist dem Gedanken an einen Untergang der Welt nie ganz entronnen. Seine Selbstbildnisse sind lebendiger Ausdruck eines jungen Mannes, der sich gegen Ende seines Lebens, von allen verlassen und vereinsamt, radikal befreit hat. Aus seinen lebhaft künstlerischen Versuchen, der Selbstzerstörung eine Stirn zu bieten, spricht heute noch ein eigenwilliger Maler, Bildhauer und Maskenbildner auf dem Weg in eine Zukunft. In seinen wenigen Briefen, insbesondere in dem seines Abschieds hat er sich zur Sprache gebracht. Hätte er es heute versucht, dann nur hinter dem Internet. In dem unkontrollierten Raum also, in dem sich heutzutage unsere Instinkte verborgen halten. Er hatte vieles erst in seinen Augen, dann in seinen Händen. Und wäre damit sehr gerne er Selbst geworden.