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Die Erlösungslehre der Jaina

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Der Jainismus zählt zu den ältesten Religionen der Welt und hat andere Religionen sowie die moderne indische Literatur maßgeblich beeinflusst. Jaina spielen auch heute eine bedeutende Rolle im Wirtschaftsleben Indiens. Mahavira, auch bekannt als Vardhamana Kasyapa Nayaputra, gilt als der historische Stifter der Jaina-Religion und war ein Zeitgenosse des Buddha. Er wird als letzter der vierundzwanzig Jina verehrt, die als „Sieger“ über das Karma erscheinen und als Tirthamkara die ewige Wahrheit verkünden. Während der Jainismus, ähnlich wie der frühe Buddhismus, eine pessimistische Haltung zum Diesseits einnimmt, unterscheidet er sich durch den Glauben an die Beseeltheit aller organischen Materie, einschließlich kleinster Formen und molekularer Strukturen. Die unvergänglichen Einzelseelen erhalten ihre individuelle Prägung durch wechselnde Verkörperungen im Wesenskreislauf. Um der unaufhörlichen Wiederkehr von Werden und Vergehen zu entkommen, zeigt die Jaina-Lehre den Weg strenger Askese (tapas) auf, der zur Erlösung führt und ewiges Glück sowie Erkenntnis verspricht. Der Band beginnt mit der Mahavira-Legende, die ein vorbildliches Leben darstellt, gefolgt von Gleichnissen und Erzählungen, die die Fragwürdigkeit innerweltlichen Glücks und das Ziel eines rein geistigen, ewigen Seins (siddhi) thematisieren.

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Die Erlösungslehre der Jaina, Adelheid Mette

Jazyk
Rok vydání
2010
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Titul
Die Erlösungslehre der Jaina
Jazyk
německy
Rok vydání
2010
Vazba
pevná
Počet stran
452
ISBN10
3458700234
ISBN13
9783458700234
Série
Anotace
Der Jainismus zählt zu den ältesten Religionen der Welt und hat andere Religionen sowie die moderne indische Literatur maßgeblich beeinflusst. Jaina spielen auch heute eine bedeutende Rolle im Wirtschaftsleben Indiens. Mahavira, auch bekannt als Vardhamana Kasyapa Nayaputra, gilt als der historische Stifter der Jaina-Religion und war ein Zeitgenosse des Buddha. Er wird als letzter der vierundzwanzig Jina verehrt, die als „Sieger“ über das Karma erscheinen und als Tirthamkara die ewige Wahrheit verkünden. Während der Jainismus, ähnlich wie der frühe Buddhismus, eine pessimistische Haltung zum Diesseits einnimmt, unterscheidet er sich durch den Glauben an die Beseeltheit aller organischen Materie, einschließlich kleinster Formen und molekularer Strukturen. Die unvergänglichen Einzelseelen erhalten ihre individuelle Prägung durch wechselnde Verkörperungen im Wesenskreislauf. Um der unaufhörlichen Wiederkehr von Werden und Vergehen zu entkommen, zeigt die Jaina-Lehre den Weg strenger Askese (tapas) auf, der zur Erlösung führt und ewiges Glück sowie Erkenntnis verspricht. Der Band beginnt mit der Mahavira-Legende, die ein vorbildliches Leben darstellt, gefolgt von Gleichnissen und Erzählungen, die die Fragwürdigkeit innerweltlichen Glücks und das Ziel eines rein geistigen, ewigen Seins (siddhi) thematisieren.