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Wiener Aktionismus

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Wiener Aktionismus war das extremste künstlerische Projekt der 1960er Jahre, das in Bezug auf gewalttätigen Exzess andere Performancekunst, Körperkunst und Happening stets übertraf. Günter Brus, Otto Mühl, Hermann Nitsch und Rudolf Schwarzkogler reagierten ähnlich auf das restriktive politische und kulturelle Klima der österreichischen Kunstszene der 1950er und 1960er Jahre. Sie etablierten den Körper als Ort der Erkundung und dessen Blut, Schweiß und Exkremente als Kunstperformance, die sowohl soziale als auch religiöse Tabus überschritt, und Kunst selbst als gewaltsame, tragische Anerkennung brutaler Fakten. Andere wie Kurt Kren, Ernst Schmidt Jr., Valie Export und Peter Weibel nutzten das Medium Video und Film, um die repressiven Aspekte von Sprache und Massenmedien zu kritisieren, während die Wiener Gruppe (Friedrich Achleitner, Konrad Bayer, Gerhard Rühm, Oswald Wiener) Sprache als visuelles und akustisches Material betrachtete und in Collagen, Happening und „literarische Kabaretts“ verwandelte. Diese bedeutende Veröffentlichung umfasst 1.400 Farbabbildungen, Biografien sowie eine illustrierte Chronologie und ein Verzeichnis aller „Aktionen“, Literatur und Filme der Bewegung, die nun als einer der bedeutendsten Beiträge zur europäischen Kunst nach dem Krieg anerkannt wird.

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Wiener Aktionismus, Kolektiv autorů

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Titul
Wiener Aktionismus
Jazyk
německy
Vydavatel
mumok
Rok vydání
2012
Vazba
pevná
Počet stran
416
ISBN10
3865609791
ISBN13
9783865609793
Série
Hodnocení
4,4 z 5
Anotace
Wiener Aktionismus war das extremste künstlerische Projekt der 1960er Jahre, das in Bezug auf gewalttätigen Exzess andere Performancekunst, Körperkunst und Happening stets übertraf. Günter Brus, Otto Mühl, Hermann Nitsch und Rudolf Schwarzkogler reagierten ähnlich auf das restriktive politische und kulturelle Klima der österreichischen Kunstszene der 1950er und 1960er Jahre. Sie etablierten den Körper als Ort der Erkundung und dessen Blut, Schweiß und Exkremente als Kunstperformance, die sowohl soziale als auch religiöse Tabus überschritt, und Kunst selbst als gewaltsame, tragische Anerkennung brutaler Fakten. Andere wie Kurt Kren, Ernst Schmidt Jr., Valie Export und Peter Weibel nutzten das Medium Video und Film, um die repressiven Aspekte von Sprache und Massenmedien zu kritisieren, während die Wiener Gruppe (Friedrich Achleitner, Konrad Bayer, Gerhard Rühm, Oswald Wiener) Sprache als visuelles und akustisches Material betrachtete und in Collagen, Happening und „literarische Kabaretts“ verwandelte. Diese bedeutende Veröffentlichung umfasst 1.400 Farbabbildungen, Biografien sowie eine illustrierte Chronologie und ein Verzeichnis aller „Aktionen“, Literatur und Filme der Bewegung, die nun als einer der bedeutendsten Beiträge zur europäischen Kunst nach dem Krieg anerkannt wird.