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Lob des Imperiums

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Die Vereinigten Staaten von Amerika werden häufig mit dem antiken Rom verglichen. Seit dem Fall des weströmischen Reichs im Jahr 476 n. Chr. hat keine Macht so unumschränkt über die Welt geherrscht wie die USA nach dem Zerfall der Sowjetunion. Diese Dominanz beruht nicht nur auf politischer Herrschaft oder militärischer Gewalt, sondern auch auf wirtschaftlicher Durchdringung, kultureller Anziehungskraft und der Fähigkeit, Menschen aus verschiedenen Kulturen zu integrieren. Der Niedergang des Römischen Reiches zeigt verblüffende Parallelen zur heutigen Situation im Westen. Ralph Bollmann beleuchtet in seinem kenntnisreichen und unterhaltsamen Werk, dass Rom mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert war: das Versagen der Integrationspolitik, der Druck an den Grenzen, das Aufkommen fundamentalistischer Religionsgemeinschaften und eine sinkende Geburtenrate führten zu wirtschaftlichem und kulturellem Verfall und schließlich zur Auflösung des Reichs. Bollmann plädiert dafür, dass der säkulare Westen seine Integrationskräfte gegenüber allen Weltkulturen stärkt und das Interesse am Erhalt des Imperium Americanum erkennt. Der Untergang des römischen Imperiums zeigt, dass letztlich alle Verlierer waren: Die Römer verloren, was sie verteidigen wollten, und auch die Germanen zerstörten, was sie anstrebten.

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Lob des Imperiums, Ralph Bollmann

Jazyk
Rok vydání
2006
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Titul
Lob des Imperiums
Jazyk
německy
Vydavatel
wjs
Rok vydání
2006
Vazba
pevná
Počet stran
208
ISBN10
3937989218
ISBN13
9783937989211
Série
Hodnocení
4,25 z 5
Anotace
Die Vereinigten Staaten von Amerika werden häufig mit dem antiken Rom verglichen. Seit dem Fall des weströmischen Reichs im Jahr 476 n. Chr. hat keine Macht so unumschränkt über die Welt geherrscht wie die USA nach dem Zerfall der Sowjetunion. Diese Dominanz beruht nicht nur auf politischer Herrschaft oder militärischer Gewalt, sondern auch auf wirtschaftlicher Durchdringung, kultureller Anziehungskraft und der Fähigkeit, Menschen aus verschiedenen Kulturen zu integrieren. Der Niedergang des Römischen Reiches zeigt verblüffende Parallelen zur heutigen Situation im Westen. Ralph Bollmann beleuchtet in seinem kenntnisreichen und unterhaltsamen Werk, dass Rom mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert war: das Versagen der Integrationspolitik, der Druck an den Grenzen, das Aufkommen fundamentalistischer Religionsgemeinschaften und eine sinkende Geburtenrate führten zu wirtschaftlichem und kulturellem Verfall und schließlich zur Auflösung des Reichs. Bollmann plädiert dafür, dass der säkulare Westen seine Integrationskräfte gegenüber allen Weltkulturen stärkt und das Interesse am Erhalt des Imperium Americanum erkennt. Der Untergang des römischen Imperiums zeigt, dass letztlich alle Verlierer waren: Die Römer verloren, was sie verteidigen wollten, und auch die Germanen zerstörten, was sie anstrebten.