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Geschichten vom Schreibtisch des Kaisers

Einblicke in die alltäglichen Regierungsgeschäfte Kaiser Franz Josephs I.

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Aus der fast siebzigjährigen Regierungszeit Kaiser Franz Josephs I. sind unzählige amtliche Schriftstücke, die über seinen Schreibtisch gingen, erhalten geblieben. In der Zusammenschau zeigt sich, mit welcher Vielfalt von Angelegenheiten der Kaiser tagtäglich befasst war. Im vorliegenden Sammelband wird eine Auswahl der vom Kaiser bearbeiteten Fälle genauer untersucht. Aus allen Teilen der Monarchie und aus allen gesellschaftlichen Schichten wandten sich die Menschen an das oberste Regierungsorgan. Das Spektrum der hier vorgestellten Fälle ist breit gefächert. Es reicht von dem Gesuch eines Mannes, der in den Revolutionswirren von 1848 einen Teil seines Beines verlor und um finanzielle Entschädigung seines künstlichen Unterschenkels bittet, über die Bitte von Adligen aus Galizien, der Kaiser möge beim Bau einer Eisenbahnstrecke intervenieren, bis hin zum Selbstmord eines Mannes in Folge seiner aufgeflogenen Adelsanmaßung. Jeder einzelne Fall wird in den zeitlichen Kontext eingeordnet und anhand der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen untersucht. Daraus lassen sich sowohl Rückschlüsse über den Regierungsstil Franz Josephs I. als auch über das Alltagsleben in der Habsburgermonarchie im langen 19. Jahrhundert ziehen.

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Geschichten vom Schreibtisch des Kaisers, Nadja Weck

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Titul
Geschichten vom Schreibtisch des Kaisers
Podtitul
Einblicke in die alltäglichen Regierungsgeschäfte Kaiser Franz Josephs I.
Jazyk
německy
Autoři
Nadja Weck
Rok vydání
2024
Vazba
pevná
Počet stran
282
ISBN10
3990981730
ISBN13
9783990981733
Série
Anotace
Aus der fast siebzigjährigen Regierungszeit Kaiser Franz Josephs I. sind unzählige amtliche Schriftstücke, die über seinen Schreibtisch gingen, erhalten geblieben. In der Zusammenschau zeigt sich, mit welcher Vielfalt von Angelegenheiten der Kaiser tagtäglich befasst war. Im vorliegenden Sammelband wird eine Auswahl der vom Kaiser bearbeiteten Fälle genauer untersucht. Aus allen Teilen der Monarchie und aus allen gesellschaftlichen Schichten wandten sich die Menschen an das oberste Regierungsorgan. Das Spektrum der hier vorgestellten Fälle ist breit gefächert. Es reicht von dem Gesuch eines Mannes, der in den Revolutionswirren von 1848 einen Teil seines Beines verlor und um finanzielle Entschädigung seines künstlichen Unterschenkels bittet, über die Bitte von Adligen aus Galizien, der Kaiser möge beim Bau einer Eisenbahnstrecke intervenieren, bis hin zum Selbstmord eines Mannes in Folge seiner aufgeflogenen Adelsanmaßung. Jeder einzelne Fall wird in den zeitlichen Kontext eingeordnet und anhand der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen untersucht. Daraus lassen sich sowohl Rückschlüsse über den Regierungsstil Franz Josephs I. als auch über das Alltagsleben in der Habsburgermonarchie im langen 19. Jahrhundert ziehen.