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Gut, dass wir einmal die hot potatoes ausgraben

Briefwechsel mit Theodor W. Adorno, Ernst Bloch, Max Horkheimer, Herbert Marcuse und Helmuth Plessner

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Der Band versammelt Günther Anders’ unveröffentlichte Briefe an Philosophen, die ihm nahestehen, darunter Plessner, Adorno, Horkheimer, Marcuse und Bloch. Diese Korrespondenz beleuchtet nicht nur biografische und zeithistorische Aspekte, sondern auch ein Stück Philosophiegeschichte und das Denken einer Generation von Intellektuellen, die die Politik und Kultur Nachkriegseuropas maßgeblich beeinflusste. Anders und seine Briefpartner teilen weitreichende biografische Gemeinsamkeiten, wie die Erfahrungen der Vertreibung aus NS-Deutschland und der Shoah. Sie streben an, eine konkrete, engagierte Philosophie als Antwort auf diese Erlebnisse zu entwickeln. Die Briefe zeigen die Kontroversen innerhalb dieser Philosophen: Im Austausch mit Adorno werden die Spannungen zwischen Theorie und Praxis thematisiert. Anders beschreibt den Philosophen als "grundsätzlich Anstößigen" und betont, dass man sich "nicht für Widerspruch bezahlen lassen" kann. Diese hohen moralischen Ansprüche an Intellektuelle und die Unnachgiebigkeit in der Sache spiegeln sich in den Briefen wider und verdeutlichen das Streben nach einer Philosophie, die über akademische Grenzen hinausgeht.

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Gut, dass wir einmal die hot potatoes ausgraben, Günther Anders

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2022
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Titul
Gut, dass wir einmal die hot potatoes ausgraben
Podtitul
Briefwechsel mit Theodor W. Adorno, Ernst Bloch, Max Horkheimer, Herbert Marcuse und Helmuth Plessner
Jazyk
německy
Vydavatel
Beck
Rok vydání
2022
Vazba
pevná
ISBN10
3406791646
ISBN13
9783406791642
Série
Anotace
Der Band versammelt Günther Anders’ unveröffentlichte Briefe an Philosophen, die ihm nahestehen, darunter Plessner, Adorno, Horkheimer, Marcuse und Bloch. Diese Korrespondenz beleuchtet nicht nur biografische und zeithistorische Aspekte, sondern auch ein Stück Philosophiegeschichte und das Denken einer Generation von Intellektuellen, die die Politik und Kultur Nachkriegseuropas maßgeblich beeinflusste. Anders und seine Briefpartner teilen weitreichende biografische Gemeinsamkeiten, wie die Erfahrungen der Vertreibung aus NS-Deutschland und der Shoah. Sie streben an, eine konkrete, engagierte Philosophie als Antwort auf diese Erlebnisse zu entwickeln. Die Briefe zeigen die Kontroversen innerhalb dieser Philosophen: Im Austausch mit Adorno werden die Spannungen zwischen Theorie und Praxis thematisiert. Anders beschreibt den Philosophen als "grundsätzlich Anstößigen" und betont, dass man sich "nicht für Widerspruch bezahlen lassen" kann. Diese hohen moralischen Ansprüche an Intellektuelle und die Unnachgiebigkeit in der Sache spiegeln sich in den Briefen wider und verdeutlichen das Streben nach einer Philosophie, die über akademische Grenzen hinausgeht.