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Prekäre Intimität

Eine Ethnografie der Körperarbeit in Nagel- und Kosmetikstudios

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Das Buch entwickelt einen affekttheoretisch informierten Begriff prekärer Intimität auf Grundlage ethnografischer Feldforschung. Intimität und intime Arbeit führen zu einer spezifischen Form der Prekarisierung, deren Konzeptualisierung auch über das untersuchte Feld hinausreicht und wichtige Impulse für die Erforschung des Wandels der Arbeits- und Geschlechterverhältnisse liefert. Mit Hinblick auf das Forschungsdesiderat sogenannter einfacher feminisierter Dienstleistungen zeigt die Autorin, dass Arbeit, die sich mit dem Lebendigen befasst, weit mehr als Care-Arbeiten umfasst; Begriffe wie ,,einfache" Dienstleistungen reproduzieren diesen Ausschluss und verkennen die Komplexität der verrichteten Arbeit an anderen Körpern. Die Autorin Isabel Klein ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Allgemeine Soziologie und Gender Studies der Universität München.

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Prekäre Intimität, Isabel Klein

Jazyk
Rok vydání
2022
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Titul
Prekäre Intimität
Podtitul
Eine Ethnografie der Körperarbeit in Nagel- und Kosmetikstudios
Jazyk
německy
Rok vydání
2022
Vazba
měkká
Počet stran
264
ISBN10
3658391022
ISBN13
9783658391027
Série
Anotace
Das Buch entwickelt einen affekttheoretisch informierten Begriff prekärer Intimität auf Grundlage ethnografischer Feldforschung. Intimität und intime Arbeit führen zu einer spezifischen Form der Prekarisierung, deren Konzeptualisierung auch über das untersuchte Feld hinausreicht und wichtige Impulse für die Erforschung des Wandels der Arbeits- und Geschlechterverhältnisse liefert. Mit Hinblick auf das Forschungsdesiderat sogenannter einfacher feminisierter Dienstleistungen zeigt die Autorin, dass Arbeit, die sich mit dem Lebendigen befasst, weit mehr als Care-Arbeiten umfasst; Begriffe wie ,,einfache" Dienstleistungen reproduzieren diesen Ausschluss und verkennen die Komplexität der verrichteten Arbeit an anderen Körpern. Die Autorin Isabel Klein ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Allgemeine Soziologie und Gender Studies der Universität München.