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»Zeit zu leben«

Einblicke in eine DEFA-Produktion vom Drehort Thüringen

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In Sömmerda, Erfurt und Weimar wurden zahlreiche Szenen des Films "Zeit zu leben" (1969) gedreht. Der nach dem Szenarium des Schriftstellers Wolfgang Held (1930-2014) und dem Drehbuch von Horst Seemann (1937-2000) entstandene Farbfilm galt als offizieller Beitrag des DEFA-Studios zum 20. Jahrestag der Gründung der DDR. Im Mittelpunkt des Films steht Lorenz Reger, der von Leon Niemczyk (1923-2006) gespielt wird. Im gleichen Moment, als er an die Spitze eines großen Werkes für Rechentechnik tritt und sich hier der Aufgabe stellt, auf diesem Gebiet den Anschluss an die Weltspitze zu gewinnen, wird er mit der Nachricht seiner lebensbedrohenden Krankheit konfrontiert. Ist der Film einerseits ein Porträt des dokumentarisch verbürgten Leiters Lorenz Lochthofen und dessen Reformleistung im Werk in Sömmerda, gewährt er andererseits Einblicke in die DDR-Mentalität der späten 1960er Jahre. Zentrale Themen sind "Glück", "Sinn des Lebens", "Familie" und die "Begegnung der Generationen". Der vorliegende Band versammelt neben einem Zeitzeugeninterview zahlreiche Materialien und Dokumente zum Film sowie zur Werbung und Wirkung

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»Zeit zu leben«, Michael Grisko

Jazyk
Rok vydání
2022
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Titul
»Zeit zu leben«
Podtitul
Einblicke in eine DEFA-Produktion vom Drehort Thüringen
Jazyk
německy
Rok vydání
2022
ISBN10
3960234368
ISBN13
9783960234364
Série
Anotace
In Sömmerda, Erfurt und Weimar wurden zahlreiche Szenen des Films "Zeit zu leben" (1969) gedreht. Der nach dem Szenarium des Schriftstellers Wolfgang Held (1930-2014) und dem Drehbuch von Horst Seemann (1937-2000) entstandene Farbfilm galt als offizieller Beitrag des DEFA-Studios zum 20. Jahrestag der Gründung der DDR. Im Mittelpunkt des Films steht Lorenz Reger, der von Leon Niemczyk (1923-2006) gespielt wird. Im gleichen Moment, als er an die Spitze eines großen Werkes für Rechentechnik tritt und sich hier der Aufgabe stellt, auf diesem Gebiet den Anschluss an die Weltspitze zu gewinnen, wird er mit der Nachricht seiner lebensbedrohenden Krankheit konfrontiert. Ist der Film einerseits ein Porträt des dokumentarisch verbürgten Leiters Lorenz Lochthofen und dessen Reformleistung im Werk in Sömmerda, gewährt er andererseits Einblicke in die DDR-Mentalität der späten 1960er Jahre. Zentrale Themen sind "Glück", "Sinn des Lebens", "Familie" und die "Begegnung der Generationen". Der vorliegende Band versammelt neben einem Zeitzeugeninterview zahlreiche Materialien und Dokumente zum Film sowie zur Werbung und Wirkung