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Bildungsbiografien südwestdeutscher Reichsgrafensöhne um 1600

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Die Zeit um 1600 markiert eine Zasur in der Ausbildung junger Adliger, da neben der etablierten humanistischen Ausbildung zunehmend moderne Fremdsprachen und die institutionalisierte Ausbildung standesspezifischer Inhalte wie Fechten, Tanzen und Reiten an Bedeutung gewannen. Im vorliegenden Band werden die Ausbildungsgange der Sohne dreier sudwestdeutscher Freiherren- und Grafenfamilien in der Zeit des Spathumanismus untersucht. Dabei werden standesspezifische Bildungsstrategien herausgearbeitet und familiare sowie konfessionelle Unterschiede aufgezeigt. Die Familien der Reichsgrafen orientierten sich - soweit es ihr Budget zuliess - einerseits am Furstenstand, andererseits waren sie bestrebt, eigene Akzente zu setzen, sei es aus standespolitischen Erwagungen oder, weil sie eigenen Traditionen verpflichtet waren. Die systematische Auswertung breiter Quellenbestande forderte dabei auch eine Fulle an Informationen zu weiteren Wissensgebieten wie etwa der Reise-, Medizin-, Musikgeschichte oder der Alltagskultur zutage.

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Bildungsbiografien südwestdeutscher Reichsgrafensöhne um 1600, Tobias Binkert

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2022
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Titul
Bildungsbiografien südwestdeutscher Reichsgrafensöhne um 1600
Jazyk
německy
Rok vydání
2022
Vazba
pevná
Počet stran
330
ISBN10
3799595864
ISBN13
9783799595865
Série
Anotace
Die Zeit um 1600 markiert eine Zasur in der Ausbildung junger Adliger, da neben der etablierten humanistischen Ausbildung zunehmend moderne Fremdsprachen und die institutionalisierte Ausbildung standesspezifischer Inhalte wie Fechten, Tanzen und Reiten an Bedeutung gewannen. Im vorliegenden Band werden die Ausbildungsgange der Sohne dreier sudwestdeutscher Freiherren- und Grafenfamilien in der Zeit des Spathumanismus untersucht. Dabei werden standesspezifische Bildungsstrategien herausgearbeitet und familiare sowie konfessionelle Unterschiede aufgezeigt. Die Familien der Reichsgrafen orientierten sich - soweit es ihr Budget zuliess - einerseits am Furstenstand, andererseits waren sie bestrebt, eigene Akzente zu setzen, sei es aus standespolitischen Erwagungen oder, weil sie eigenen Traditionen verpflichtet waren. Die systematische Auswertung breiter Quellenbestande forderte dabei auch eine Fulle an Informationen zu weiteren Wissensgebieten wie etwa der Reise-, Medizin-, Musikgeschichte oder der Alltagskultur zutage.