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Khomeini

Der Revolutionär des Islams

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Kein anderer Revolutionär hat die islamische Welt so stark verändert wie Ruhollah Musawi Khomeini (1902 – 1989). In dieser umfassenden Biographie entdeckt Katajun Amirpur einen weitgehend unbekannten Gelehrten, Dichter und Mystiker und erklärt, wie der charismatische Asket den schiitischen Islam politisierte und den Westen in Angst versetzte. Khomeini bleibt ein Rätsel: Der modebewusste Ayatollah besang in eleganten Gedichten Wein und Liebe, verband Mystik mit klassischer Gelehrsamkeit und gewann im Pariser Exil Liberale und Linke für sich. War er wirklich so vielschichtig oder war vieles Verstellung? Auf die Frage eines Journalisten, was er nach fünfzehn Jahren im Exil bei seiner Rückkehr nach Iran fühle, antwortete er schlicht: «Nichts!» Emotionslos verheizte er die Jugend an der Front und ließ politische Gegner hinrichten. Amirpur schildert anschaulich Khomeinis Leben von der Kindheit in einer Provinzstadt bis zu seinem Tod in Teheran. Sie beschreibt seine frühe Prägung durch den schiitischen Islam, stellt seine wichtigsten Lehrer und Werke vor und erklärt, wie er eine traditionell unpolitische Glaubenswelt in wenigen Jahren umpolte. Noch über dreißig Jahre nach seinem Tod ist Khomeini in Iran übermächtig: Selbst Oppositionelle reklamieren sein wahres Erbe für sich, wie Amirpur am Ende ihres fesselnden Buches zeigt.

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Khomeini, Katajun Amirpur

Jazyk
Rok vydání
2021
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Titul
Khomeini
Podtitul
Der Revolutionär des Islams
Jazyk
německy
Vydavatel
Beck
Rok vydání
2021
Vazba
pevná
ISBN10
3406768733
ISBN13
9783406768736
Série
Hodnocení
3,8 z 5
Anotace
Kein anderer Revolutionär hat die islamische Welt so stark verändert wie Ruhollah Musawi Khomeini (1902 – 1989). In dieser umfassenden Biographie entdeckt Katajun Amirpur einen weitgehend unbekannten Gelehrten, Dichter und Mystiker und erklärt, wie der charismatische Asket den schiitischen Islam politisierte und den Westen in Angst versetzte. Khomeini bleibt ein Rätsel: Der modebewusste Ayatollah besang in eleganten Gedichten Wein und Liebe, verband Mystik mit klassischer Gelehrsamkeit und gewann im Pariser Exil Liberale und Linke für sich. War er wirklich so vielschichtig oder war vieles Verstellung? Auf die Frage eines Journalisten, was er nach fünfzehn Jahren im Exil bei seiner Rückkehr nach Iran fühle, antwortete er schlicht: «Nichts!» Emotionslos verheizte er die Jugend an der Front und ließ politische Gegner hinrichten. Amirpur schildert anschaulich Khomeinis Leben von der Kindheit in einer Provinzstadt bis zu seinem Tod in Teheran. Sie beschreibt seine frühe Prägung durch den schiitischen Islam, stellt seine wichtigsten Lehrer und Werke vor und erklärt, wie er eine traditionell unpolitische Glaubenswelt in wenigen Jahren umpolte. Noch über dreißig Jahre nach seinem Tod ist Khomeini in Iran übermächtig: Selbst Oppositionelle reklamieren sein wahres Erbe für sich, wie Amirpur am Ende ihres fesselnden Buches zeigt.