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Der saubere Körper

Eine moderne Kulturgeschichte

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Wie oft haben unsere Vorfahren gebadet? Wie oft haben sie ihre Kleidung ge­waschen und gewechselt? Was verstanden sie unter Sauberkeit? Warum haben sich unsere Hygiene-Gewohnheiten im Laufe der Zeit so drastisch verändert? Kurzum: Wie kommt es eigentlich, dass wir so sauber geworden sind? „Der saubere Körper“ beleuchtet einen besonders tief greifenden Kulturwandel in der westlichen Welt seit dem 17. Jahrhundert: die Revolution der Körperpflege. Zu Zeiten Ludwigs XIV. war Baden etwas Außergewöhnliches; Hygiene bestand vornehmlich im Tragen sauberer Unterwäsche. Ende des 20. Jahrhunderts war häufiges (wenn nicht gar tägliches) Baden längst die Norm und das Tragen frisch gewaschener Kleidung gängige Praxis. Diente Sauberkeit einst nur der Gesundheit, ist sie heute ein wesentliches Element der Schönheit. Dieser Kulturwandel beruht auf völlig neuen Erkenntnissen, Ideologien und Technologien, die unsere Alltagsgewohnheiten prägen. Peter Ward beschreibt, wie ein Phänomen des städtischen Bürgertums im 18. Jahrhundert allmählich bei Alt und Jung, Reich und Arm, Stadt- und Landbevölkerung um sich griff und zur allgemeinen Sitte wurde. Mittels einer Fülle an englischen, französischen, deutschen und italienischen Quellen zeichnet „Der saubere Körper“ den großen Hygiene-Wandel nach, der sich über vier Jahrhunderte in Europa und Nordamerika vollzog.

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Der saubere Körper, Peter Ward

Jazyk
Rok vydání
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Titul
Der saubere Körper
Podtitul
Eine moderne Kulturgeschichte
Jazyk
německy
Autoři
Peter Ward
Rok vydání
2020
Vazba
pevná
Počet stran
336
ISBN10
398208072X
ISBN13
9783982080727
Série
Anotace
Wie oft haben unsere Vorfahren gebadet? Wie oft haben sie ihre Kleidung ge­waschen und gewechselt? Was verstanden sie unter Sauberkeit? Warum haben sich unsere Hygiene-Gewohnheiten im Laufe der Zeit so drastisch verändert? Kurzum: Wie kommt es eigentlich, dass wir so sauber geworden sind? „Der saubere Körper“ beleuchtet einen besonders tief greifenden Kulturwandel in der westlichen Welt seit dem 17. Jahrhundert: die Revolution der Körperpflege. Zu Zeiten Ludwigs XIV. war Baden etwas Außergewöhnliches; Hygiene bestand vornehmlich im Tragen sauberer Unterwäsche. Ende des 20. Jahrhunderts war häufiges (wenn nicht gar tägliches) Baden längst die Norm und das Tragen frisch gewaschener Kleidung gängige Praxis. Diente Sauberkeit einst nur der Gesundheit, ist sie heute ein wesentliches Element der Schönheit. Dieser Kulturwandel beruht auf völlig neuen Erkenntnissen, Ideologien und Technologien, die unsere Alltagsgewohnheiten prägen. Peter Ward beschreibt, wie ein Phänomen des städtischen Bürgertums im 18. Jahrhundert allmählich bei Alt und Jung, Reich und Arm, Stadt- und Landbevölkerung um sich griff und zur allgemeinen Sitte wurde. Mittels einer Fülle an englischen, französischen, deutschen und italienischen Quellen zeichnet „Der saubere Körper“ den großen Hygiene-Wandel nach, der sich über vier Jahrhunderte in Europa und Nordamerika vollzog.