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Sorla Flusskind

Ein fantastischer Roman

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„Sorle-a-glach!“, dröhnte eine tiefe Stimme über den Fluss. Ein nacktes, braungebranntes Kind mit langen honigfarbenen Locken sprang zwischen den Ufersteinen auf und sprang ins Wasser. Es schwamm mit wilden Schlägen und tauchte keuchend neben der massigen Gestalt von Squompahin-laschres auf. „Hier. Essen!“ rief das Flusstrollweib und spuckte ein Häufchen durchgekauten Fisch hinein. Der Junge verzog das Gesicht. „Ich kann meinen Fisch selbst kauen! Ich bin doch kein Säugling!“ „Iss!“ Das Kind seufzte, leckte aber gehorsam den Fischbrei aus Laschres Handfläche und rannte dann wieder ans Wasser. Dort fischte es blitzschnell eine zappelnde Elritze und steckte sie in den Mund. „Fast schon so schnell wie Laschre bin ich“, murmelte er und verharrte dann regungslos. Aus der Ferne ertönte ein Ruf, gefolgt von einem zweiten. Es klang, als riefen Jäger einander zu. Plötzlich teilte sich das Ufergebüsch, und ein wild aussehender, großer Mann stolperte heraus, erschöpft und blutend. Er blickte ängstlich umher und sah das Kind. „Hilf mir!“, flüsterte er heiser.

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Sorla Flusskind, Amadeus Firgau

Jazyk
Rok vydání
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Podtitul
Ein fantastischer Roman
Jazyk
německy
Rok vydání
2014
Vazba
měkká
Počet stran
238
ISBN10
3956311450
ISBN13
9783956311451
Série
Štítky
Beletrie, Fantasy
Anotace
„Sorle-a-glach!“, dröhnte eine tiefe Stimme über den Fluss. Ein nacktes, braungebranntes Kind mit langen honigfarbenen Locken sprang zwischen den Ufersteinen auf und sprang ins Wasser. Es schwamm mit wilden Schlägen und tauchte keuchend neben der massigen Gestalt von Squompahin-laschres auf. „Hier. Essen!“ rief das Flusstrollweib und spuckte ein Häufchen durchgekauten Fisch hinein. Der Junge verzog das Gesicht. „Ich kann meinen Fisch selbst kauen! Ich bin doch kein Säugling!“ „Iss!“ Das Kind seufzte, leckte aber gehorsam den Fischbrei aus Laschres Handfläche und rannte dann wieder ans Wasser. Dort fischte es blitzschnell eine zappelnde Elritze und steckte sie in den Mund. „Fast schon so schnell wie Laschre bin ich“, murmelte er und verharrte dann regungslos. Aus der Ferne ertönte ein Ruf, gefolgt von einem zweiten. Es klang, als riefen Jäger einander zu. Plötzlich teilte sich das Ufergebüsch, und ein wild aussehender, großer Mann stolperte heraus, erschöpft und blutend. Er blickte ängstlich umher und sah das Kind. „Hilf mir!“, flüsterte er heiser.