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Unzertrennbare Einheit oder fremde Welten?

Das Verhältnis von Strafrechtswissenschaft und strafrechtlicher Praxis untersucht anhand der Maßnahme der Internal Investigations

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Unzertrennbare Einheit oder fremde Welten? Diese Frage beschäftigt das Verhältnis von Rechtswissenschaft und Praxis, insbesondere im Strafrecht. In der Debatte um den Status der Rechtswissenschaft wurde teilweise deren wissenschaftlicher Charakter infrage gestellt. Besonders im Bereich der Strafrechtswissenschaft und der strafrechtlichen Praxis gab es Diskussionen, die das unterschiedliche Verständnis dieser Begriffe verdeutlichten und somit Klärungsbedarf aufwarfen. Der Forschungsstand der letzten 50 Jahre ist eher überschaubar, was die Autorin dazu veranlasst, das Verhältnis unter Berücksichtigung der aktuellen Thematik der Internal Investigations, bekannt aus dem Siemens-Skandal 2006 und dem Diesel-Skandal mit der BVerfG-Entscheidung von 2018, zu untersuchen. Sie wertete zahlreiche Veröffentlichungen zwischen 2006 und 2018 aus und stellte die These auf, dass die universitäre Strafrechtswissenschaft eine grundlagenbezogene Wissenschaft ist, die bei der Entscheidungsfindung aktueller Sachverhalte eine nachgeordnete Rolle spielt. Das Ergebnis bezieht sich auf ein "emerging field" des Wirtschaftsstrafrechts und kann nicht allgemein auf das Verhältnis der Institutionen übertragen werden. Daraus ergibt sich eine Empfehlung der Autorin.

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Unzertrennbare Einheit oder fremde Welten?, Ariane Bertram

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Titul
Unzertrennbare Einheit oder fremde Welten?
Podtitul
Das Verhältnis von Strafrechtswissenschaft und strafrechtlicher Praxis untersucht anhand der Maßnahme der Internal Investigations
Jazyk
německy
Vydavatel
Peter Lang
Rok vydání
2022
Vazba
měkká
Počet stran
460
ISBN13
9783631876008
Série
Anotace
Unzertrennbare Einheit oder fremde Welten? Diese Frage beschäftigt das Verhältnis von Rechtswissenschaft und Praxis, insbesondere im Strafrecht. In der Debatte um den Status der Rechtswissenschaft wurde teilweise deren wissenschaftlicher Charakter infrage gestellt. Besonders im Bereich der Strafrechtswissenschaft und der strafrechtlichen Praxis gab es Diskussionen, die das unterschiedliche Verständnis dieser Begriffe verdeutlichten und somit Klärungsbedarf aufwarfen. Der Forschungsstand der letzten 50 Jahre ist eher überschaubar, was die Autorin dazu veranlasst, das Verhältnis unter Berücksichtigung der aktuellen Thematik der Internal Investigations, bekannt aus dem Siemens-Skandal 2006 und dem Diesel-Skandal mit der BVerfG-Entscheidung von 2018, zu untersuchen. Sie wertete zahlreiche Veröffentlichungen zwischen 2006 und 2018 aus und stellte die These auf, dass die universitäre Strafrechtswissenschaft eine grundlagenbezogene Wissenschaft ist, die bei der Entscheidungsfindung aktueller Sachverhalte eine nachgeordnete Rolle spielt. Das Ergebnis bezieht sich auf ein "emerging field" des Wirtschaftsstrafrechts und kann nicht allgemein auf das Verhältnis der Institutionen übertragen werden. Daraus ergibt sich eine Empfehlung der Autorin.