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Das Recht auf sexuelle Mikrodiversität

Eine soziohistorische Untersuchung

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In diesem Buch wird die These vertreten, dass die fortschreitende Beziehung zwischen Sexualität und den Grund- und Menschenrechten entscheidend zur Schwächung traditioneller Strukturen beigetragen hat. Der Band bietet zahlreiche empirische Belege, darunter die Identifizierung einer ersten Welle der Entkriminalisierung mikrodiverser Sexualitäten nach der Französischen Revolution. Diese Entwicklung wurde durch das Schadensprinzip unterstützt, das besagte, dass sexuelle Beziehungen zwischen Männern von der Strafverfolgung ausgenommen werden sollten, solange sie keinen objektiven Schaden verursachten. Zudem wird erörtert, wie die Ausweitung der Verfassungsgerichtsbarkeit nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem Mechanismus zur Förderung sexueller Vielfalt wurde, ohne dass das politische System aktiv eingreifen musste. Dies stellt die zweite Welle der Entkriminalisierung mikrodiverser Sexualitäten dar, die sich auf deren Handlungen, Darstellungen und Zustände bezieht. Über 200 empirische Beispiele aus der Rechtsprechung in Lateinamerika und Europa veranschaulichen diesen Wandel. Der Inhalt umfasst Themen wie LGBTI-Profile in der kommunikativen Mikrodiversität, die Entstehung von LGBTI-Rechtsansprüchen als Grund- und Menschenrechte, sowie die Differenzierung der Grund- und Menschenrechte in Verbindung mit der Selbstorganisation sexueller Mikrodiversität.

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Das Recht auf sexuelle Mikrodiversität, Felipe Ranke

Jazyk
Rok vydání
2023
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Titul
Das Recht auf sexuelle Mikrodiversität
Podtitul
Eine soziohistorische Untersuchung
Jazyk
německy
Rok vydání
2023
Vazba
měkká
Počet stran
516
ISBN13
9783658430382
Série
Anotace
In diesem Buch wird die These vertreten, dass die fortschreitende Beziehung zwischen Sexualität und den Grund- und Menschenrechten entscheidend zur Schwächung traditioneller Strukturen beigetragen hat. Der Band bietet zahlreiche empirische Belege, darunter die Identifizierung einer ersten Welle der Entkriminalisierung mikrodiverser Sexualitäten nach der Französischen Revolution. Diese Entwicklung wurde durch das Schadensprinzip unterstützt, das besagte, dass sexuelle Beziehungen zwischen Männern von der Strafverfolgung ausgenommen werden sollten, solange sie keinen objektiven Schaden verursachten. Zudem wird erörtert, wie die Ausweitung der Verfassungsgerichtsbarkeit nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem Mechanismus zur Förderung sexueller Vielfalt wurde, ohne dass das politische System aktiv eingreifen musste. Dies stellt die zweite Welle der Entkriminalisierung mikrodiverser Sexualitäten dar, die sich auf deren Handlungen, Darstellungen und Zustände bezieht. Über 200 empirische Beispiele aus der Rechtsprechung in Lateinamerika und Europa veranschaulichen diesen Wandel. Der Inhalt umfasst Themen wie LGBTI-Profile in der kommunikativen Mikrodiversität, die Entstehung von LGBTI-Rechtsansprüchen als Grund- und Menschenrechte, sowie die Differenzierung der Grund- und Menschenrechte in Verbindung mit der Selbstorganisation sexueller Mikrodiversität.