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Die Studienarbeit aus dem Jahr 2009 untersucht den Einfluss des Neo-Eurasismus im modernen Russland. Der Neo-Eurasismus, geprägt von Alexander Dugin, wird als politische Bewegung mit totalitärer Ideologie definiert und steht in der Tradition des Eurasismus. Hierbei wird das russische Volk, einschließlich der russisch-orthodoxen Kirche, als Hüter der Tradition betrachtet, im Gegensatz zu einem als entrückt empfundenen Westen. Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion hat die Bewegung eine klare Opposition zu den USA gefordert und zielt darauf ab, Bündnisse mit Völkern in Kontinentaleuropa sowie Klein-, Zentral- und Ostasiens zu fördern. Westeuropäische Theorien der Neuen Rechten spielen dabei eine bedeutende Rolle. Neo-eurasische Ideen sind seit der Gründung der Russischen Föderation in der Politik verwurzelt. Um 2000 erlebte die Bewegung eine Öffnung, die es ihr ermöglichte, breitere Bevölkerungsschichten zu erreichen. Dugin, als Anführer der Bewegung, hat sich in der militärisch-politisch-wissenschaftlichen Elite etabliert, wobei sein Einfluss auf die russische Regierung schwer zu bewerten ist. Diese Erfolge gehen mit einem geringen medialen Interesse an der Bewegung einher. Die Arbeit vertritt die Auffassung, dass der Neo-Eurasismus unter Dugin langfristig eine existenzielle Bedrohung für die globale, insbesondere europäische und asiatische Stabilität darstellt.
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Der Einfluss des Neo-Eurasismus nach Alexander Dugin auf das moderne Russland, Thomas Vorreyer
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