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"Lang ist die Zeit, es ereignet sich aber das Wahre"

Hölderlins Poetik des 'Ereignisses'

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In Hölderlins Texten spielt der Zustand, in dem alles eins ist, eine große Rolle. Diese 'ursprüngliche Einheit' wird in dieser Arbeit als 'Ereignis' verstanden. In der 'Ereignishaftigkeit' der 'ursprünglichen Einheit' zeigen sich drei Aspekte. Der erste Aspekt ist die Zeitlichkeit. Das 'Ereignis' im Sinne vom 'Sich-Ereignen' ist ein Prozess, der in einem Augenblick vergeht und nur als schon Vergangenes oder als noch nicht Geschehenes verstanden werden kann. Der zweite Aspekt ist die Unkontrollierbarkeit für die Menschen. Hölderlins Texten liegt der Gedanke zugrunde, dass sich die Annäherung an die 'ursprüngliche Einheit' ereignet, indem das Außermenschliche ins Menschliche eintritt und sich mit dem Menschlichen vereinigt. Der dritte Aspekt ist die körperliche Wirkung, die durch das Eintreten des Außermenschlichen auf die Menschen ausgeübt wird. Durch diese 'Ereignishaftigkeit' stellt Hölderlins Poetik des 'Ereignisses' die 'ursprüngliche Einheit' mittelbar dar.

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"Lang ist die Zeit, es ereignet sich aber das Wahre", Hideya Hayashi

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Titul
"Lang ist die Zeit, es ereignet sich aber das Wahre"
Podtitul
Hölderlins Poetik des 'Ereignisses'
Jazyk
německy
Rok vydání
2022
Vazba
měkká
Počet stran
206
ISBN13
9783487162478
Série
Štítky
Beletrie, Poezie
Anotace
In Hölderlins Texten spielt der Zustand, in dem alles eins ist, eine große Rolle. Diese 'ursprüngliche Einheit' wird in dieser Arbeit als 'Ereignis' verstanden. In der 'Ereignishaftigkeit' der 'ursprünglichen Einheit' zeigen sich drei Aspekte. Der erste Aspekt ist die Zeitlichkeit. Das 'Ereignis' im Sinne vom 'Sich-Ereignen' ist ein Prozess, der in einem Augenblick vergeht und nur als schon Vergangenes oder als noch nicht Geschehenes verstanden werden kann. Der zweite Aspekt ist die Unkontrollierbarkeit für die Menschen. Hölderlins Texten liegt der Gedanke zugrunde, dass sich die Annäherung an die 'ursprüngliche Einheit' ereignet, indem das Außermenschliche ins Menschliche eintritt und sich mit dem Menschlichen vereinigt. Der dritte Aspekt ist die körperliche Wirkung, die durch das Eintreten des Außermenschlichen auf die Menschen ausgeübt wird. Durch diese 'Ereignishaftigkeit' stellt Hölderlins Poetik des 'Ereignisses' die 'ursprüngliche Einheit' mittelbar dar.