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Französische und wallonische Freiwilligenverbände im Zweiten Weltkrieg

Politische Implikationen militärischer Kollaboration

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Die Militärkollaboration zur Zeit des Zweiten Weltkrieges wurde von den Zeitgenossen im Gegensatz zur politischen Kollaboration als eine in höchstem Maße freiwillige Zusammenarbeit interpretiert. Doch auch die militärische Kollaboration ging über den vereinten Kampf gegen den gemeinsamen Feind hinaus und war für die französischen wie wallonischen Kollaborateure ein echtes oder vermeintliches Mittel zur Durchsetzung ihrer eigenen politischen Interessen. Sie mussten sich gegenüber dem deutschen Hegemon im Spannungsfeld von Instrumentalisierung und Selbstbehauptung bewegen. Die Studie zeichnet die Genese der französischen und französischsprachigen belgischen Freiwilligenverbände zur Zeit des Zweiten Weltkriegs nach. Im Prisma der Verhandlungsdiskurse der beteiligten Institutionen werden die politischen Entscheidungs-, Handlungs- und Gestaltungsspielräume ihrer Akteure aufgezeigt.

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Französische und wallonische Freiwilligenverbände im Zweiten Weltkrieg, Stephan Horn

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Titul
Französische und wallonische Freiwilligenverbände im Zweiten Weltkrieg
Podtitul
Politische Implikationen militärischer Kollaboration
Jazyk
německy
Vydavatel
Miles-Verlag
Rok vydání
2021
Vazba
měkká
Počet stran
136
ISBN13
9783967760156
Série
Anotace
Die Militärkollaboration zur Zeit des Zweiten Weltkrieges wurde von den Zeitgenossen im Gegensatz zur politischen Kollaboration als eine in höchstem Maße freiwillige Zusammenarbeit interpretiert. Doch auch die militärische Kollaboration ging über den vereinten Kampf gegen den gemeinsamen Feind hinaus und war für die französischen wie wallonischen Kollaborateure ein echtes oder vermeintliches Mittel zur Durchsetzung ihrer eigenen politischen Interessen. Sie mussten sich gegenüber dem deutschen Hegemon im Spannungsfeld von Instrumentalisierung und Selbstbehauptung bewegen. Die Studie zeichnet die Genese der französischen und französischsprachigen belgischen Freiwilligenverbände zur Zeit des Zweiten Weltkriegs nach. Im Prisma der Verhandlungsdiskurse der beteiligten Institutionen werden die politischen Entscheidungs-, Handlungs- und Gestaltungsspielräume ihrer Akteure aufgezeigt.