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Bloße Streite um Worte

Eine Fallstudie zur Debatte um personale Identität

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  • 250 stránek
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Philosophische Diskurse können auf verschiedene Arten und aus verschiedenen Gründen missglücken. Sind Streitende in einen bloßen Streit um Worte verstrickt, so liegt ihrem Streit keine Uneinigkeit zugrunde. Aufgrund eines sprachlichen Missverständnisses reden sie bloß aneinander vorbei. Das vorliegende Buch entwirft in seinem ersten Teil erstmalig eine detaillierte Theorie bloßer Streite um Worte. Was zeichnet solch missglückte Streite aus? Und welche Indizien können den Verdacht eines bloßen Streits um Worte in der Philosophie stützen? Im zweiten Teil des Buches wendet die Autorin die erarbeiteten Resultate dann in einer Fallstudie auf die Debatte um personale Identität an. Reden die beiden großen Streitlager der Debatte womöglich nur aneinander vorbei, weil sie Wörtchen wie "ich", "wir" oder "Person" bloß unterschiedlich verwenden? Und besteht zwischen den Streitlagern also vielleicht gar keine Uneinigkeit darüber, welchen Persistenzbedingungen 'wir' unterliegen? Die vorliegende Studie etabliert diese Interpretation der Debatte als einen zumindest ernstzunehmenden Vorschlag. Sie möchte jedoch auch verdeutlichen, wie schwer sich der Verdacht eines bloßen Streits um Worte in der Philosophie wirklich redlich belegen lässt.

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Bloße Streite um Worte, Viktoria Knoll

Jazyk
Rok vydání
2024
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Titul
Bloße Streite um Worte
Podtitul
Eine Fallstudie zur Debatte um personale Identität
Jazyk
německy
Vydavatel
De Gruyter
Rok vydání
2024
Vazba
pevná
Počet stran
250
ISBN13
9783111382258
Série
Anotace
Philosophische Diskurse können auf verschiedene Arten und aus verschiedenen Gründen missglücken. Sind Streitende in einen bloßen Streit um Worte verstrickt, so liegt ihrem Streit keine Uneinigkeit zugrunde. Aufgrund eines sprachlichen Missverständnisses reden sie bloß aneinander vorbei. Das vorliegende Buch entwirft in seinem ersten Teil erstmalig eine detaillierte Theorie bloßer Streite um Worte. Was zeichnet solch missglückte Streite aus? Und welche Indizien können den Verdacht eines bloßen Streits um Worte in der Philosophie stützen? Im zweiten Teil des Buches wendet die Autorin die erarbeiteten Resultate dann in einer Fallstudie auf die Debatte um personale Identität an. Reden die beiden großen Streitlager der Debatte womöglich nur aneinander vorbei, weil sie Wörtchen wie "ich", "wir" oder "Person" bloß unterschiedlich verwenden? Und besteht zwischen den Streitlagern also vielleicht gar keine Uneinigkeit darüber, welchen Persistenzbedingungen 'wir' unterliegen? Die vorliegende Studie etabliert diese Interpretation der Debatte als einen zumindest ernstzunehmenden Vorschlag. Sie möchte jedoch auch verdeutlichen, wie schwer sich der Verdacht eines bloßen Streits um Worte in der Philosophie wirklich redlich belegen lässt.