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Psychoonkologie

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Die inhaltliche Basis fUr das hier vorliegende Buch bilden meine jetzt fast IOjiihrige Erfahrung in der Begleitung Krebskranker als psychosomatisch und psychoanalytisch tiitiger Arzt und eine em­ pirische Studie zur Atiologie, Prognose und Nachsorge des Mammakarzinoms. Zielsetzung war der Versuch, im Sinne einer ganzheitlichen Sichtweise in der Medizin schulmedizinisch-naturwissenschaft­ liche als auch psychosomatisch-psychoanalytische Erkenntnisse mit dem Laiensystem, d. h. der subjektiven Krankheits- und Ge­ sundheitstheorie des betroffenen Krebskranken in Verbindung zu bringen. Es find en gesamtgesellschaftliche Faktoren, insbesondere die Lei­ densunfahigkeit betreffend, somatische Grundvoraussetzungen von Krebserkrankungen, die Beziehung zwischen Personlichkeit und Krankheitsverarbeitung bzw. -verlauf und die Arzt-Patient­ Beziehung bei der Betreuung Krebskranker Beriicksichtigung. Die Ergebnisse der hier vorliegenden Studie, aber auch die ge­ sammelten Erfahrungen im Kontakt mit Krebskranken haben zu der Erkenntnis gefUhrt, daB nicht nur die Lebensqualitiit, son­ dem auch der Krankheitsverlauf, die Uberlebensdauer betref­ fend von Personlichkeitsfaktoren und der Art der Krankheitsver­ arbeitung abhiingig sein konnen. Hier liegen Ansiitze fUr eine ge­ zielte psychosoziale Nachsorge.

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Psychoonkologie, Hans Becker

Jazyk
Rok vydání
1986
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Titul
Psychoonkologie
Jazyk
německy
Rok vydání
1986
Vazba
měkká
Počet stran
195
ISBN10
3540135111
ISBN13
9783540135111
Série
Anotace
Die inhaltliche Basis fUr das hier vorliegende Buch bilden meine jetzt fast IOjiihrige Erfahrung in der Begleitung Krebskranker als psychosomatisch und psychoanalytisch tiitiger Arzt und eine em­ pirische Studie zur Atiologie, Prognose und Nachsorge des Mammakarzinoms. Zielsetzung war der Versuch, im Sinne einer ganzheitlichen Sichtweise in der Medizin schulmedizinisch-naturwissenschaft­ liche als auch psychosomatisch-psychoanalytische Erkenntnisse mit dem Laiensystem, d. h. der subjektiven Krankheits- und Ge­ sundheitstheorie des betroffenen Krebskranken in Verbindung zu bringen. Es find en gesamtgesellschaftliche Faktoren, insbesondere die Lei­ densunfahigkeit betreffend, somatische Grundvoraussetzungen von Krebserkrankungen, die Beziehung zwischen Personlichkeit und Krankheitsverarbeitung bzw. -verlauf und die Arzt-Patient­ Beziehung bei der Betreuung Krebskranker Beriicksichtigung. Die Ergebnisse der hier vorliegenden Studie, aber auch die ge­ sammelten Erfahrungen im Kontakt mit Krebskranken haben zu der Erkenntnis gefUhrt, daB nicht nur die Lebensqualitiit, son­ dem auch der Krankheitsverlauf, die Uberlebensdauer betref­ fend von Personlichkeitsfaktoren und der Art der Krankheitsver­ arbeitung abhiingig sein konnen. Hier liegen Ansiitze fUr eine ge­ zielte psychosoziale Nachsorge.