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Österreichische Kultur- und Geistesgeschichte

Gesellschaft und Ideen im Donauraum 1848 bis 1938

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Das Buch beleuchtet die Wurzeln moderner Disziplinen wie Sprachphilosophie, Psychoanalyse und Soziologie des Wissens, die aus Österreich hervorgingen. Es behandelt sowohl bekannte Persönlichkeiten als auch vergessene Denker, deren Beiträge zu einem neuen Weltbild von Bedeutung sind. In Wien, wo Johann Strauß die „schöne blaue Donau“ besang, suchte Schönberg nach einem neuen musikalischen Kosmos. In einer Gesellschaft, die dem Ästhetizismus frönte und von Tabus geprägt war, durchbrachen Freud und Karl Kraus die Zweideutigkeiten ihrer Zeit. Kontraste wie Lebenslust und Todestrieb, therapeutischer Nihilismus und bedeutende Figuren wie Semmelweis, Makart, Schiele, Brentano und Wittgenstein zeigen die fruchtbare Wechselwirkung zwischen traditionellen und modernen Strömungen. Der Autor, inspiriert von den Protagonisten des alten Österreich, betrachtet das Habsburger Reich als ein Geistesreich und ermutigt zur Fortsetzung der Erfindung neuer Erfahrungsstrukturen. Das Buch lädt dazu ein, die Bedeutung des österreichischen Erbes zu erforschen, das auch in der Europäischen Union relevant bleibt. Österreichs größtes Geschenk an Europa war die Fähigkeit, neue Ideen aus übersehenen empirischen Daten zu schöpfen, und das Ziel des Buches ist es, ein Porträt dieses Geistes zu entwerfen, in dem Ideen und Fakten langfristig zusammenwirken.

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Österreichische Kultur- und Geistesgeschichte, William M. Johnston

Jazyk
Rok vydání
2006
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Podtitul
Gesellschaft und Ideen im Donauraum 1848 bis 1938
Jazyk
německy
Vydavatel
Böhlau
Rok vydání
2006
Vazba
pevná
ISBN10
3205774981
ISBN13
9783205774983
Série
Původní název
The Austrian mind
Hodnocení
3,5 z 5
Anotace
Das Buch beleuchtet die Wurzeln moderner Disziplinen wie Sprachphilosophie, Psychoanalyse und Soziologie des Wissens, die aus Österreich hervorgingen. Es behandelt sowohl bekannte Persönlichkeiten als auch vergessene Denker, deren Beiträge zu einem neuen Weltbild von Bedeutung sind. In Wien, wo Johann Strauß die „schöne blaue Donau“ besang, suchte Schönberg nach einem neuen musikalischen Kosmos. In einer Gesellschaft, die dem Ästhetizismus frönte und von Tabus geprägt war, durchbrachen Freud und Karl Kraus die Zweideutigkeiten ihrer Zeit. Kontraste wie Lebenslust und Todestrieb, therapeutischer Nihilismus und bedeutende Figuren wie Semmelweis, Makart, Schiele, Brentano und Wittgenstein zeigen die fruchtbare Wechselwirkung zwischen traditionellen und modernen Strömungen. Der Autor, inspiriert von den Protagonisten des alten Österreich, betrachtet das Habsburger Reich als ein Geistesreich und ermutigt zur Fortsetzung der Erfindung neuer Erfahrungsstrukturen. Das Buch lädt dazu ein, die Bedeutung des österreichischen Erbes zu erforschen, das auch in der Europäischen Union relevant bleibt. Österreichs größtes Geschenk an Europa war die Fähigkeit, neue Ideen aus übersehenen empirischen Daten zu schöpfen, und das Ziel des Buches ist es, ein Porträt dieses Geistes zu entwerfen, in dem Ideen und Fakten langfristig zusammenwirken.