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Geschichte

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Die Geschichtswissenschaft genießt heute nicht mehr den Respekt, den sie einst hatte; sie wird oft als "tote - Buchwissenschaft" angesehen, die für die Gesellschaft nicht nützlich, sondern häufig schädlich und sogar erschreckend ist. Es ist notwendig, über die Gründe nachzudenken, warum Paul Valéry die Geschichte als "die gefährlichste Substanz, die durch die Chemie des menschlichen Gehirns geschaffen wird", bezeichnete. Da das Verständnis der Vergangenheit auch ein besseres Verständnis der Gegenwart und Zukunft ermöglicht, ist es zwingend erforderlich, die methodischen Prinzipien der historischen Forschung zu überdenken. Der berühmte Historiker E. H. Carr und José Fontana verfolgen in diesem Buch zwei Ziele: a) die Gründe für den Verlust von Respekt und Vertrauen in die traditionelle Geschichte zu erklären; b) aufzuzeigen, wie ein historischer Ansatz aussehen könnte, der den Menschen von heute hilft, die Welt und die Gesellschaft, in der sie leben, besser zu verstehen. Im Mittelpunkt beider Ziele steht die Frage, was Objektivität in der Geschichte erfordert.

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Geschichte, Josep Fontana i Lázaro

Jazyk
Rok vydání
1979
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(měkká)
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Titul
Geschichte
Jazyk
německy
Vydavatel
Rowohlt
Rok vydání
1979
Vazba
měkká
Počet stran
125
ISBN10
3499172364
ISBN13
9783499172366
Série
Původní název
La historia
Anotace
Die Geschichtswissenschaft genießt heute nicht mehr den Respekt, den sie einst hatte; sie wird oft als "tote - Buchwissenschaft" angesehen, die für die Gesellschaft nicht nützlich, sondern häufig schädlich und sogar erschreckend ist. Es ist notwendig, über die Gründe nachzudenken, warum Paul Valéry die Geschichte als "die gefährlichste Substanz, die durch die Chemie des menschlichen Gehirns geschaffen wird", bezeichnete. Da das Verständnis der Vergangenheit auch ein besseres Verständnis der Gegenwart und Zukunft ermöglicht, ist es zwingend erforderlich, die methodischen Prinzipien der historischen Forschung zu überdenken. Der berühmte Historiker E. H. Carr und José Fontana verfolgen in diesem Buch zwei Ziele: a) die Gründe für den Verlust von Respekt und Vertrauen in die traditionelle Geschichte zu erklären; b) aufzuzeigen, wie ein historischer Ansatz aussehen könnte, der den Menschen von heute hilft, die Welt und die Gesellschaft, in der sie leben, besser zu verstehen. Im Mittelpunkt beider Ziele steht die Frage, was Objektivität in der Geschichte erfordert.