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Beiträge zur Kunstwissenschaft - 100: Utopien

Von Averlino über Christine de Pizan bis Filarete. Festschrift für den unbekannten Kunsthistoriker

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1516 erschien UTOPIA von Thomas More, die erste humanistische Beschreibung einer idealen Gesellschaft und Beginn des Genres Sozialutopie. Bereits Jahrzehnte davor rückten in einigen Architekturtraktaten utopische Vorstellungen in den Vordergrund. Eine Vielzahl von Kunsthistorikern folgte einem Aufruf des Herausgebers, ihn beim Thema „Utopien“ mit einem eigenen Beitrag zu unterstützen. Als Ergebnis ist diese Schrift entstanden, die kunstwissenschaftlich fundierte Sammlung einer faktualen Realität über eine fiktive Welt. Die Beiträge umfassen Themen wie die Utopien im Architekturtraktat von Averlino, die Suche nach Bildern für Augustinus' „De civitate Dei“, sowie die Betrachtung heiliger Orte als doppelte Utopien. Dürers Kupferstich „Die Melancholie“ wird als Traumbild und Utopie analysiert, während Christine de Pizans Buch von der Stadt der Frauen als Raumutopie betrachtet wird. Auch die Architekturprospektive von Bramante und seinen Nachfolgern in der Lombardei und deren Bedeutung für die Renaissance im Norden werden thematisiert. Zudem wird die Utopie der freien Kunst durch die Betrachtungen zu Johann Hauer und die erlebte Kunstgeschichte im Kino thematisiert. Schließlich wird Filaretes Architekturtraktat zwischen Realismus, Ideal, Science Fiction und Utopie untersucht.

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Beiträge zur Kunstwissenschaft - 100: Utopien, Matthias Rehfeld-Klein

Jazyk
Rok vydání
2021,
Stav knihy
Dobrá
Cena
529 Kč

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