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Die Indus- oder Harappakultur, um 2800 v. Chr. entstanden und um 1900 v. Chr. verschwunden, bleibt ein Rätsel für Ausgräber. Ihr Einzugsgebiet umfasste große Teile des heutigen Westindiens, Pakistans und Afghanistans und war flächenmäßig größer als Mesopotamien und Ägypten zusammen. Im Gegensatz zu diesen Kulturen wurden keine Monumentalbauten, Schriften oder militärischen Anlagen gefunden. Erst 1920 wurden in über 1000 Fundorten hochentwickelte, schachbrettartig angelegte Städte mit fortschrittlicher Wasserversorgung, Toiletten und Kanalisation entdeckt. Der geheimnisvolle Fluss Sarasvati, zuvor als Fantasie betrachtet, wurde nach dem Erdbeben 2001 auf Satellitenbildern nachgewiesen. Die Indusleute hinterließen beeindruckende Keramiken, Ziegel, Schmuck und Werkzeuge, doch die Befundlage ist dürftig. Der Roman Human versucht, den Indusleuten „ein Gesicht“ zu geben. Die Geschichte folgt Agni, einem talentierten Perlenschleifer, der eine Perlenfabrik gründen möchte. Zwei Morde geschehen, und er entgeht einer Flutwelle nach einem Erdbeben. In Harappa verliebt sich Agni in Ushas, die Tochter seines Meisters. Doch Ushas wird von ihrem Mann an einen Ägypter verkauft, und Agni riskiert sein Leben, um sie zu retten. Die Handlung entfaltet sich mit Verzweiflung, Resignation, Hoffnung und der Aussicht auf große Liebe. Die Städte dieser Hochkultur, UNESCO-Weltkulturerbe, sind aufgrund mangelnden Interesses und politischer Lage bedroht. E
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Human, Hilde Christine Schmitz
- Jazyk
- Rok vydání
- 2018
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- (měkká),
- Stav knihy
- Poškozená
- Cena
- 70 Kč
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