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Blaise Pascal zur Einführung

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Der Theologe und Mathematiker Blaise Pascal (1623-1662) ist wohl der berühmteste Denker der französischen Klassik. Schon früh zeigte sich die außergewöhnliche intellektuelle Begabung Pascals, der im Alter von neunzehn Jahren die erste funktionierende Rechenmaschine baute und damit einer der Ahnväter des Computers ist.§In seinen Provinzialbriefen polemisierte der Jansenist Pascal gegen die jesuitische Theologie und Moral, wobei er sich hauptsächlich gegen die jesuitische Gnadentheologie wandte. Ihr gegenüber verteidigte Pascal die Souveränität in der Gnadenwahl.§Eduard Zwierlein stellt die für Pascal zentrale Kategorie des "Herzens" in den Mittelpunkt seiner Einführung. Nach einem Erweckungserlebnis 1654, dem entscheidenden Ereignis in seinem Leben, argumentierte Pascal gegen eine selbstverliebte Beschäftigung des Geistes mit den weltlichen Wissenschaften. Nur durch das Herz, nicht durch den Verstand könnten fundamentale Prinzipien begründet werden.§

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Blaise Pascal zur Einführung, Eduard Zwierlein

Jazyk
Rok vydání
1996
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Titul
Blaise Pascal zur Einführung
Jazyk
německy
Vydavatel
Junius
Rok vydání
1996
Vazba
měkká
Počet stran
126
ISBN10
3885069369
ISBN13
9783885069362
Série
Hodnocení
4 z 5
Anotace
Der Theologe und Mathematiker Blaise Pascal (1623-1662) ist wohl der berühmteste Denker der französischen Klassik. Schon früh zeigte sich die außergewöhnliche intellektuelle Begabung Pascals, der im Alter von neunzehn Jahren die erste funktionierende Rechenmaschine baute und damit einer der Ahnväter des Computers ist.§In seinen Provinzialbriefen polemisierte der Jansenist Pascal gegen die jesuitische Theologie und Moral, wobei er sich hauptsächlich gegen die jesuitische Gnadentheologie wandte. Ihr gegenüber verteidigte Pascal die Souveränität in der Gnadenwahl.§Eduard Zwierlein stellt die für Pascal zentrale Kategorie des "Herzens" in den Mittelpunkt seiner Einführung. Nach einem Erweckungserlebnis 1654, dem entscheidenden Ereignis in seinem Leben, argumentierte Pascal gegen eine selbstverliebte Beschäftigung des Geistes mit den weltlichen Wissenschaften. Nur durch das Herz, nicht durch den Verstand könnten fundamentale Prinzipien begründet werden.§